Prozess gegen Blaulicht-Fotografen: Angeklagter schmuggelt Handy in Zelle
Blaulicht-Fotografen-Prozess: Handy in Zelle entdeckt

Am Montag sorgte der Prozess gegen zwei Blaulicht-Fotografen am Landgericht Dessau für eine unerwartete Wendung. Der Hauptangeklagte, der bereits zuvor durch Fehlverhalten aufgefallen war, wurde erneut negativ registriert. In seiner Zelle fanden Justizbeamte ein verbotenes Mobiltelefon. Die Richterin zeigte sich darüber erbost und betonte, dass eine vorherige Verwarnung offenbar keine Wirkung gezeigt habe.

Überraschung im Gerichtssaal

Die Entdeckung des Handys war nicht die einzige Überraschung am Montag. Der Angeklagte hatte das Gerät offenbar unbemerkt in die Justizvollzugsanstalt schmuggeln können. Wie genau dies möglich war, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob disziplinarische oder strafrechtliche Konsequenzen folgen.

Hintergrund des Verfahrens

Den beiden Männern wird vorgeworfen, wiederholt Einsatzorte von Polizei und Rettungskräften aus nächster Nähe fotografiert zu haben. Dabei sollen sie teilweise die Arbeit der Einsatzkräfte behindert haben. Der Prozess hatte bereits vor Wochen begonnen, doch immer wieder kam es zu Verzögerungen. Die Verteidigung der Angeklagten kündigte an, zu den neuen Vorwürfen Stellung zu nehmen.

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Die Richterin mahnte, dass derartige Vorfälle das Vertrauen in das Justizsystem erschüttern könnten. Sie verwies auf die strikten Regeln in Haftanstalten, die das Mitführen von Kommunikationsgeräten untersagen. Der Angeklagte müsse mit zusätzlichen Sanktionen rechnen. Der Prozess wird in den kommenden Tagen fortgesetzt.

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