Mann droht mit Anschlag und verletzt Fahrgäste durch Böller in ICE bei Siegburg
Böller-Anschlagdrohung in ICE: Festnahme in Siegburg

Festnahme nach Böller-Vorfall in ICE: Mann drohte mit Anschlag und verletzt Fahrgäste

In einem ICE auf der Strecke von Köln nach Frankfurt am Main hat ein Mann am 2. April 2026 einen gefährlichen Vorfall ausgelöst, bei dem mehrere Fahrgäste leicht verletzt wurden. Nach Angaben der Bundespolizei warf der Tatverdächtige sogenannte Softair-Böller in den Gang des Zuges, was zu oberflächlichen Hautverletzungen bei mehreren Personen führte. Zuvor hatte der Mann mit einem Anschlag gedroht und sich zeitweise in einer Zugtoilette eingeschlossen, wie Behörden mitteilten.

Polizeieinsatz und Evakuierung am Bahnhof Siegburg

Der Vorfall eskalierte, als der ICE den Bahnhof in Siegburg erreichte. Dort wurde der Mann von der Bundespolizei gefesselt und festgenommen. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten fest, dass er ein Messer in seinem Rucksack bei sich trug. Medienberichte, darunter vom Kölner Stadt-Anzeiger, beschrieben den Täter als maskierte Person. Der Hintergrund der Tat ist derzeit noch unklar und wird von den Ermittlern geprüft.

Als Reaktion auf den Vorfall wurde der Zug vollständig evakuiert, um die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten. Die genaue Anzahl der an Bord befindlichen Personen war zunächst nicht bekannt. Die Deutsche Bahn bestätigte den Polizeieinsatz, gab jedoch keine weiteren Details preis. Laut Bundespolizei war lediglich das betroffene Gleis in Siegburg gesperrt, um die Ermittlungen nicht zu behindern.

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Folgen für den Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen

Der Zwischenfall hatte auch Auswirkungen auf den regionalen Bahnverkehr. Die Strecke zwischen Hennef (Sieg) und Troisdorf wurde vorübergehend gesperrt, wie aus dem Portal zuginfo.nrw hervorging. Davon betroffen waren:

  • Die Regionalexpresslinie RE 9
  • Die S-Bahn-Linien S 12
  • Die S-Bahn-Linie S 19

Es kam zu Verspätungen und vereinzelten Ausfällen, was Reisende in der Region beeinträchtigte. Die Bundespolizei betonte, dass die Sperrungen notwendig waren, um die Sicherheit zu gewährleisten und den Tatort zu sichern. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen im Umgang mit Sicherheitsbedrohungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr.

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