Schwerer Brand in Gifhorn: Mehrfamilienhaus unbewohnbar - Bewohner in Notunterkünften untergebracht
In Gifhorn hat ein verheerender Brand in der Südstadt ein Mehrfamilienhaus schwer beschädigt und unbewohnbar gemacht. Nach Angaben der Polizei brach das Feuer am frühen Morgen aus und erforderte einen umfangreichen Einsatz der Feuerwehr. Glücklicherweise konnten alle zehn Bewohner sowie eine Katze das Gebäude eigenständig und unverletzt verlassen.
Ursache des Feuers weiterhin unklar
Was den Brand verursacht hat, ist weiterhin unklar. Ersten Erkenntnissen zufolge begann das Feuer auf einem Balkon und griff dann auf die Fassade sowie den Dachstuhl über. Dies führte zu einer schnellen Ausbreitung der Flammen, die das Haus erheblich in Mitleidenschaft zogen.
Die betroffenen Bewohner mussten vorübergehend untergebracht werden. Einige fanden bei Bekannten oder Verwandten Zuflucht, während für vier Menschen die Stadt eine Notunterkunft bereitstellte. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf knapp 750.000 Euro.
Feuerwehreinsatz mit weitreichenden Folgen
Während des Einsatzes forderte die Feuerwehr die Menschen in benachbarten Häusern auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten, um sich vor Rauch und Hitze zu schützen. Zudem unterbrach der örtliche Energieversorger die Strom- und Gasversorgung für knapp 30 Häuser der Siedlung zwischenzeitlich vollständig, um Sicherheitsrisiken zu minimieren.
Am späten Vormittag wurden die Löscharbeiten zwar abgeschlossen, doch die Nachlöscharbeiten dauerten weiterhin an. Die Feuerwehr bleibt vor Ort, um mögliche Glutnester zu beseitigen und eine erneute Entzündung zu verhindern.
Die genaue Ursache des Brandes wird derzeit von den Ermittlungsbehörden untersucht. Die Bewohner können vorerst nicht in ihr Zuhause zurückkehren und müssen auf alternative Unterkünfte angewiesen bleiben.



