Nach dem verheerenden Großbrand in einem Einfamilienhaus in Sondershausen im Kyffhäuserkreis ist das Feuer inzwischen vollständig gelöscht. Die genaue Ursache des Brandes ist jedoch weiterhin unklar. Laut Polizeiangaben dauerten die Nachsicherungsmaßnahmen an dem Gebäude noch bis zum späten Sonntagabend an. Am Montagmorgen galt der Brandort schließlich als ausgekühlt, sodass die Einsatzkräfte ihre Arbeit vorerst beenden konnten.
Schäden und Ermittlungen
Besonders betroffen von den Flammen waren die oberste Etage sowie der Dachstuhl des Hauses. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Gebäude verhindern. Allerdings wird nun geprüft, ob durch das umfangreiche Löschwasser Schäden in den unteren Stockwerken entstanden sind. Ein Polizeisprecher teilte mit, dass zunächst die Standsicherheit des Gebäudes überprüft werden müsse, bevor es betreten werden könne. Erst danach werde ein Brandursachenermittler die genaue Ursache des Feuers untersuchen. Der geschätzte Sachschaden bleibt unverändert bei rund 500.000 Euro.
Bewohner gerettet
Den Bewohnern des Hauses gelang es nach Polizeiangaben vom Sonntag, sich rechtzeitig vor den Flammen ins Freie zu retten. Ein elfjähriges Mädchen wurde jedoch mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Informationen über mögliche Verletzte gab die Polizei am Montagmorgen nicht bekannt. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache werden nun mit Hochdruck vorangetrieben.



