Nach einem Brand von rund 20.000 Kubikmetern Müll in einem Entsorgungsbetrieb in Weißenfels (Burgenlandkreis) ist das Feuer am Sonntagabend gelöscht worden. Die Flammen waren am Freitagabend auf dem Gelände des Betriebes ausgebrochen, wie die Polizei mitteilte. Die Ursache des Brandes ist weiterhin unklar. Auch die Schadenshöhe konnte bislang nicht beziffert werden.
Starke Rauchentwicklung und langer Einsatz
Der Brand auf dem Gelände am Stadtrand von Weißenfels führte zu einer erheblichen Rauchentwicklung. Die Feuerwehr war durchgehend im Einsatz, wobei die Kräfte nach und nach reduziert wurden. Am Sonntagnachmittag waren nach Angaben der Rettungsleitstelle des Burgenlandkreises noch vier Feuerwehrleute vor Ort.
Aufwändige Restlöscharbeiten
Für die Restlöscharbeiten musste der entzündete Müll immer wieder umgestapelt und gelöscht werden. Die Einsatzkräfte beschrieben dies als eine Art „Fleißarbeit“. Die Feuerwehrleute arbeiteten unermüdlich, um die letzten Glutnester zu beseitigen und ein Wiederaufflammen zu verhindern.
Die genaue Ursache des Brandes wird nun von der Polizei ermittelt. Es wird geprüft, ob der Brand durch Selbstentzündung, Fahrlässigkeit oder Fremdverschulden ausgelöst wurde. Die Ermittlungen dauern an.



