Rund drei Monate nach dem Brandanschlag auf den Mannschaftsbus des Halleschen FC (HFC) hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt den aktuellen Stand der Ermittlungen bekannt gegeben. Der Vorfall ereignete sich Anfang Februar in Frankfurt am Main, als der Bus des Drittligisten am Mainufer in Flammen aufging. Das Fahrzeug brannte vollständig aus, und eine dichte Rauchsäule stieg in den Himmel. Der HFC zeigte sich damals tief erschüttert und fassungslos über die Tat.
Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
Die Ermittler konzentrieren sich weiterhin auf die Suche nach den Tätern. Bislang gibt es keine konkreten Hinweise auf die Identität der Brandstifter. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt prüft derzeit alle verfügbaren Spuren, darunter Videoaufnahmen von Überwachungskameras in der Umgebung des Tatorts. Zeugen, die möglicherweise verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden weiterhin gebeten, sich zu melden. Ein politisches Motiv wird nicht ausgeschlossen, da der HFC in der Vergangenheit Ziel von extremistischen Gruppen war.
Sponsor spendet neues Fahrzeug
Trotz des schweren Schadens kann der HFC bald wieder auf einen Mannschaftsbus zurückgreifen. Ein langjähriger Sponsor des Vereins hat angekündigt, ein neues Fahrzeug zu spenden. Der Bus soll in den kommenden Wochen ausgeliefert werden und das zerstörte Modell ersetzen. Der Sponsor betonte, dass man den Verein in dieser schwierigen Zeit nicht im Stich lassen wolle. Der HFC bedankte sich für die großzügige Unterstützung und zeigte sich erleichtert, dass die Mannschaft bald wieder gemeinsam reisen kann.
Die Ermittlungen zu dem Brandanschlag dauern an. Die Polizei hofft, durch die Auswertung von Spuren und Zeugenaussagen bald einen Durchbruch zu erzielen. Der HFC hat angekündigt, den Vorfall juristisch aufzuarbeiten und gegebenenfalls Schadensersatzforderungen zu stellen.



