Brandserie in Münchner Wohnanlage: Vier Altpapiertonnen innerhalb einer Woche angezündet
Brandserie in Münchner Wohnanlage: Vier Brände in einer Woche

Vierfache Brandstiftung in Münchner Wohnanlage hält Anwohner in Atem

Eine besorgniserregende Serie von Bränden hat die Bewohner einer Wohnanlage in München-Hadern in den vergangenen Tagen in Alarmbereitschaft versetzt. Innerhalb von nur einer Woche kam es viermal zu Feuern, die mutmaßlich vorsätzlich gelegt wurden. Die Münchner Kriminalpolizei geht von einer gezielten Brandstiftung aus und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Ereignisse im Detail

Die Serie begann am Dienstag, dem 10. März 2026, gegen 20.50 Uhr. Anwohner in der Rudi-Seibold-Straße rochen Rauch und alarmierten umgehend die Feuerwehr. Bis zum darauffolgenden Montag, dem 16. März, rückten die Einsatzkräfte zu drei weiteren Bränden aus. Betroffen waren die Hausnummern 2, 11 und 27 in der Rudi-Seibold-Straße sowie die Hausnummer 14 in der benachbarten Alpenveilchenstraße. Alle Gebäude gehören zu einer Anlage der städtischen Wohnungsbaugesellschaft München Wohnen.

Laut Polizeisprecher Ralf Kästle wurden die Brände jeweils in den blauen Altpapiertonnen gelegt, die zur Sammlung von Papierabfällen dienen. In einem Fall griffen die Flammen sogar auf ein angrenzendes Mülltonnenhäuschen über. Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 6500 Euro geschätzt. Glücklicherweise wurde bei den Vorfällen niemand verletzt.

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Ermittlungen und Verdacht auf Vorsatz

Die Brandfahnder des Kommissariats 13 schließen einen Zufall aus. Die Taten konzentrieren sich auf ein eng begrenztes Gebiet und häufen sich innerhalb einer kurzen Zeitspanne auffällig. Die Polizei geht daher von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Die enge räumliche und zeitliche Nähe der vier Ereignisse deutet auf einen möglichen Täter oder eine Tätergruppe hin.

Die Anwohner sind verständlicherweise beunruhigt und besorgt über die wiederkehrenden Vorfälle in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Die wiederholten Einsätze der Feuerwehr haben für eine anhaltende Unruhe in dem Wohnkomplex gesorgt.

Appell an die Öffentlichkeit

Die Polizei bittet dringend um Zeugenhinweise aus der Nachbarschaft. Wer hat in den Abendstunden seit dem 10. März im Bereich der Alpenveilchenstraße, Rudi-Seibold-Straße oder Menaristraße in Hadern verdächtige Beobachtungen gemacht? Mögliche Hinweise könnten im Zusammenhang mit den Bränden stehen.

Hinweise werden vom Kommissariat 13 unter der Telefonnummer 089/29100 entgegengenommen. Alternativ können sich Zeugen auch an jede andere Polizeidienststelle wenden. Die Ermittler hoffen, durch die Mithilfe der Bevölkerung schnell Fortschritte bei der Aufklärung der rätselhaften Brandserie zu erzielen.

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