Ein verheerender Brand in einem Mehrfamilienhaus in Sondershausen im Kyffhäuserkreis ist auf einen defekten Lithium-Ionen-Akku zurückzuführen. Dies ergaben die polizeilichen Ermittlungen sowie die Untersuchung des Brandortes durch einen Sachverständigen, wie die Polizei mitteilte. Der defekte Akku explodierte in einer Wohnung, die Flammen griffen auf den Dachstuhl über und beschädigten das Dachgeschoss erheblich.
Verlauf des Brandes
Der Brand ereignete sich am Sonntagmorgen. Die Feuerwehren kämpften stundenlang gegen die Flammen, bevor sie den Brand unter Kontrolle bringen konnten. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an. Nach Angaben der Polizei konnten sich alle Bewohner rechtzeitig ins Freie retten. Ein elfjähriges Mädchen wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zunächst in ein Krankenhaus gebracht, konnte aber später wieder entlassen werden.
Schadenshöhe und Sperrung
Der Sachschaden wird von der Polizei auf mindestens zwei Millionen Euro geschätzt. Der Brandort ist weiterhin abgesperrt, da die Ermittlungen zur genauen Brandursache noch andauern. Die Polizei warnt eindringlich vor der unsachgemäßen Nutzung von Lithium-Ionen-Akkus, da diese bei Beschädigung oder Fehlern leicht entzündlich sein können.



