Café „Klein Paris“ in Hedersleben schließt nach Brand endgültig
Café „Klein Paris“ schließt nach Brand

Nach dem verheerenden Brand in der Silvesternacht steht nun fest: Das Café „Klein Paris“ im Vorharz-Ort Hedersleben wird seine Türen nicht wieder öffnen. Betreiberin Stephanie Umann sieht keine Chance für einen Neubeginn und verabschiedete sich emotional von ihren Stammgästen.

Abschiedsfeier für treue Gäste

Bei der Abschiedsfeier flossen bei dem ein oder anderen Stammgast Tränen. Stephanie Umann hatte die Gruppe, die sich immer dienstags im Café „Klein Paris“ traf, zu einem letzten Treffen eingeladen. Das Café war in der Silvesternacht durch einen Brand schwer beschädigt worden. Nach gründlicher Überlegung entschied die Betreiberin, dass eine Wiedereröffnung nicht möglich sei.

„Die Schäden sind zu groß, und der Neuanfang wäre mit zu vielen Risiken verbunden“, erklärte Umann. „Ich bin unendlich dankbar für die Unterstützung und die vielen schönen Momente, die wir hier erlebt haben. Aber es ist Zeit, Abschied zu nehmen.“

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Ein Ort der Begegnung verschwindet

Das Café „Klein Paris“ war über Jahre hinweg ein beliebter Treffpunkt in Hedersleben. Besonders die Dienstagsrunde, die sich regelmäßig zum Austausch traf, wird den Ort vermissen. „Es war mehr als nur ein Café – es war ein zweites Zuhause“, sagte ein Stammgast unter Tränen.

Die Brandursache wird weiterhin von den Ermittlungsbehörden untersucht. Die Gemeinde Hedersleben bedauert die Schließung und sucht nach Möglichkeiten, den Verlust für die Dorfgemeinschaft zu kompensieren. Bürgermeister Klaus Weber kündigte an, sich für einen neuen Treffpunkt einzusetzen.

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