Drogenfahrer flieht vor Polizei in Brandenburg und bleibt auf Acker stecken
Drogenfahrer flieht vor Polizei und bleibt auf Acker stecken

Drogenfahrer flieht vor Polizei in Brandenburg und bleibt auf Acker stecken

Bei Groß Luckow im Landkreis Vorpommern-Greifswald hat die Polizei einen 35-jährigen Autofahrer gestellt, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs war. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Sonnabend gegen 22.45 Uhr auf der Kreisstraße 68 und eskalierte zu einer spektakulären Verfolgungsjagd über unwegsames Gelände.

Flucht über Feldwege endet im Acker

Wie Polizeisprecher Ben Tuschy am Montag mitteilte, wurden Beamte des Polizeihauptreviers Pasewalk während ihrer Streifentätigkeit auf einen Volkswagen aufmerksam. Als sie eine routinemäßige Verkehrskontrolle durchführen wollten, ignorierte der Fahrer die Aufforderung zum Anhalten und setzte stattdessen zur Flucht an.

Es entwickelte sich eine kurze, aber intensive Verfolgungsfahrt über Feldwege und Wiesen in der brandenburgischen Gemeinde Groß Luckow. Die Flucht endete abrupt, als sich der Pkw auf einem Acker festfuhr und nicht mehr weiterkam. Damit war der Fluchtversuch des Mannes gescheitert.

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Widerstand und weitere Verstöße

Bei der anschließenden Festnahme leistete der 35-jährige Deutsche erheblichen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, was zur sofortigen Ingewahrsamnahme führte. Die Ermittlungen brachten dann weitere gravierende Verstöße zutage:

  • Der Mann besaß keine gültige Fahrerlaubnis
  • Sein Fahrzeug war nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen
  • Ein vor Ort durchgeführter Drogentest fiel positiv aus

In Zusammenarbeit mit der Landespolizei Brandenburg wurde das Fahrzeug gründlich durchsucht. Zusätzlich ordneten die Beamte eine Blutprobenentnahme an, um den Drogenkonsum genau zu dokumentieren und weitere rechtliche Schritte vorzubereiten.

Umfangreiche Ermittlungen eingeleitet

Die Kriminalpolizei hat inzwischen ein umfassendes Ermittlungsverfahren gegen den 35-Jährigen eingeleitet. Die Vorwürfe sind vielfältig und schwerwiegend:

  1. Verdacht auf verbotenes Kraftfahrzeugrennen aufgrund der Fluchtfahrt
  2. Fahren ohne Fahrerlaubnis
  3. Führen eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln
  4. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
  5. Betreiben eines nicht zugelassenen Fahrzeugs im öffentlichen Verkehr

Der Fall zeigt einmal mehr die Gefahren, die von unter Drogeneinfluss fahrenden Personen ausgehen. Nicht nur die eigene Gesundheit wird riskiert, sondern auch die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer wird massiv gefährdet. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich verantwortungsbewusst zu verhalten und Kontrollen nicht zu umgehen.

Die Ermittlungen dauern an und die Staatsanwaltschaft wird nach Abschluss der Untersuchungen über das weitere Vorgehen entscheiden. Der 35-Jährige muss mit empfindlichen Strafen rechnen, die von Geldstrafen bis hin zu Freiheitsentzug reichen können.

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