Popstar Dua Lipa (30) zieht vor Gericht und legt sich mit einem der weltweit größten Elektronikkonzerne an. Der Vorwurf: Samsung soll ein Foto der Sängerin ohne ihre Erlaubnis für Werbung genutzt haben. Jetzt fordert die Grammy-Gewinnerin satte 15 Millionen Dollar (rund 13 Millionen Euro) Schadensersatz!
Hintergrund der Klage
Wie das Branchenblatt „Variety“ berichtet, wurde die Klage am vergangenen Freitag von Lipas Anwaltsteam in Kalifornien eingereicht. Der Zoff dreht sich um ein Bild, das Dua Lipa 2024 backstage bei einem Festival zeigt. Genau dieses Foto tauchte plötzlich auf Verpackungen von Samsung-Fernsehern auf – angeblich ohne Zustimmung der Sängerin und ohne Bezahlung.
Dua Lipa fühlt sich ausgenutzt
Laut Klageschrift soll Dua Lipa den Konzern bereits im vergangenen Jahr aufgefordert haben, das Bild sofort zu entfernen. Doch angeblich reagierte Samsung „abweisend und gleichgültig“ und nutzte das Foto einfach weiter. Für die Sängerin („Levitating“, „Houdini“, „Dance The Night“) ein klarer Fall von Ausnutzung ihrer Promi-Power. In dem Rechtsdokument werden sogar Nutzerstimmen der Plattform X zitiert. Einige Kunden gaben demnach offen zu: Das Foto von Dua Lipa auf der Verpackung habe sie überhaupt erst zum Kauf des Fernsehers gebracht.
Rechtliche Schritte und Forderungen
„Frau Lipas Gesicht wurde ohne ihr Wissen verwendet“, heißt es in der Klage. Die Sängerin sieht ihre Markenidentität missbraucht. Neben der Millionenforderung verlangt der Popstar ein sofortiges Nutzungsverbot ihres Fotos. Laut der Klage besitzt Lipa das Urheberrecht an dem Bild, das 2024 backstage beim Austin City Limits Festival aufgenommen wurde, und will es auf den Samsung-Kartons sowie in jeglicher Werbung dafür nicht mehr sehen.
Auswahlkriterien und Rechtsverstöße
Bei der Auswahl von Produktempfehlungen sei die Sängerin „äußerst selektiv“, heißt es in der Klage. Diese umfasst neben dem Vorwurf der Urheberrechtsverletzung auch einen Verstoß gegen das kalifornische Persönlichkeitsrecht sowie Markenrechtsverletzungen. Der Konzern Samsung hat sich zu der Klage bislang nicht öffentlich geäußert.



