WM-Wirbel: Curaçao holt Erfolgstrainer Advocaat zurück
Curaçao: Advocaat kehrt als WM-Trainer zurück

Was für ein Trainer-Wirbel kurz vor der WM! Nur wenige Tage nach dem klaren Bekenntnis zu Nationaltrainer Fred Rutten (63) vollzieht Curaçao die komplette Kehrtwende. Nach massivem Druck aus Mannschaft und Umfeld trat Rutten am Montagabend mit sofortiger Wirkung zurück – und sein Nachfolger ist sein Vorgänger!

Offizielle Trennung, aber interne Konflikte

Offiziell spricht der Verband von einer einvernehmlichen Trennung. Doch hinter den Kulissen soll es heftig gekracht haben. Rutten deutete das selbst an: „Es darf kein Klima entstehen, das gesunde professionelle Beziehungen innerhalb der Mannschaft und des Trainerteams untergräbt. Daher ist es ratsam, zurückzutreten.“

Spieler forderten Rückkehr von Advocaat

Der Grund für das Beben: Die Spieler wollten ihren Erfolgstrainer Dick Advocaat (78) zurück! Unter dem erfahrenen Niederländer hatte sich Curaçao sensationell erstmals für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. Im Februar war Advocaat wegen der Erkrankung seiner Tochter zurückgetreten – doch der Wunsch nach seiner Rückkehr blieb offenbar bestehen.

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Jetzt kommt es zum spektakulären Rücktritt vom Rücktritt. Wie die Nachrichtenagentur AFP vom Verbandspräsidenten Gilbert Martina erfuhr, ist Advocaat bereit zurückzukehren. Für Dienstag hat der Verband eine Pressekonferenz angekündigt. Niederländische Medien berichten bereits, dass dort das Comeback offiziell verkündet werden soll.

Historischer Auftritt möglich

Für Advocaat wäre es ein historischer Auftritt: Mit 78 Jahren würde er zum ältesten Trainer der WM-Geschichte werden und Otto Rehhagel (72 bei der WM 2010) ablösen. Auch Sponsoren sollen ihren Anteil an der Entwicklung gehabt haben. Laut dem niederländischen Sender „NOS“ gilt Corendon-Airline-Chef Atilay Uslu als großer Advocaat-Fan. Noch vor wenigen Tagen hatte Martina öffentlich betont, Rutten werde Curaçao bei der WM betreuen – diese Aussage ist nun Geschichte.

Auswirkungen auf Deutschland

Für Deutschland bedeutet das: Der erste WM-Gegner ist plötzlich wieder anders einzuschätzen. Am 14. Juni trifft das DFB-Team auf Curaçao – dann womöglich wieder mit dem Architekten der sensationellen Qualifikation an der Seitenlinie. Die deutsche Mannschaft muss sich auf einen erfahrenen Taktiker einstellen, der bereits mehrere WM-Turniere erlebt hat.

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