Die monatelange Irrfahrt der MV Hondius hat ein Ende gefunden. Neue Aufnahmen zeigen die Evakuierung der Passagiere des Kreuzfahrtschiffs, das wegen eines Seuchenausbruchs unter Quarantäne stand. Auf Teneriffa angekommen, wurden die Reisenden unter strengen Hygienemaßnahmen von Bord gelassen und in ihre Heimatländer ausgeflogen.
Hintergrund der Seuchenfahrt
Das Schiff war wochenlang auf See, nachdem an Bord mehrere Fälle einer unbekannten Erkrankung aufgetreten waren. Die Behörden verweigerten zunächst die Einfahrt in Häfen, um eine Ausbreitung zu verhindern. Erst nach intensiven Verhandlungen durfte die MV Hondius auf Teneriffa anlegen.
Evakuierungsprozess
Die Evakuierung erfolgte unter Aufsicht der spanischen Guardia Civil und des Gesundheitsdienstes. Alle Passagiere wurden medizinisch untersucht und erhielten bei Bedarf Behandlung. Anschließend wurden sie mit Charterflügen in ihre Heimatländer gebracht. Die Crew bleibt vorerst an Bord und muss eine zweiwöchige Quarantäne absolvieren.
Die Bilder der Evakuierung zeigen erschöpfte, aber erleichterte Passagiere, die das Schiff verlassen. Viele von ihnen hatten die letzten Wochen in Unsicherheit verbracht, ohne zu wissen, wann und wo sie an Land gehen können.
Reaktionen und Ausblick
Die Reederei bedankte sich bei den Behörden für die Unterstützung und kündigte an, die Ursachen des Ausbruchs zu untersuchen. Die Passagiere werden in den kommenden Tagen in ihren Heimatländern erneut getestet und müssen möglicherweise eine weitere Quarantänezeit einhalten. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit auf Kreuzfahrtschiffen auf.



