Betrüger geben sich als Professor aus: Rentnerin verliert 500.000 Euro durch perfide Krebs-Lüge
Falscher Professor ergaunert 500.000 Euro von Rentnerin

Perfide Masche: Falscher Professor ergaunert 500.000 Euro von Rentnerin

In einem besonders dreisten Fall von Telefonbetrug haben Kriminelle eine Rentnerin aus dem Landkreis Schweinfurt um ihr gesamtes Vermögen gebracht. Die Täter nutzten eine perfide Lüge über eine angebliche Krebserkrankung, um die Seniorin zur Herausgabe von Bargeld und Gold im Wert von 500.000 Euro zu bewegen.

Die perfide Masche der Betrüger

Am Telefon gab sich ein Mann als Professor eines Krankenhauses aus und behauptete gegenüber der älteren Dame, ihr Sohn leide an Darmkrebs und benötige dringend eine teure Behandlung. Die Gauner forderten Bargeld oder Gold – angeblich für die lebenswichtige Therapie und notwendige Medikamente. Die Rentnerin fiel auf die gut inszenierte Masche herein und übergab den Tätern ihr gesamtes Vermögen.

Erst spät flog der Schwindel auf

Erst nach der Übergabe des Geldes und des Goldes erkannte die Frau, dass sie einem perfiden Betrug aufgesessen war. Die Kriminalpolizei hat inzwischen die Ermittlungen aufgenommen und sucht dringend nach Zeugen, die die Übergabe beobachtet haben könnten. Besonders perfide an diesem Fall ist die emotionale Erpressung durch die vorgetäuschte Krebserkrankung eines Familienmitglieds.

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Telefonbetrüger zielen gezielt auf Senioren ab

Dieser Fall zeigt erneut, wie gezielt Betrüger ältere Menschen als Opfer auswählen. Die Täter nutzen oft medizinische Notlagen oder angebliche Notsituationen von Familienmitgliedern, um Seniorinnen und Senioren unter Druck zu setzen und zur Herausgabe von Wertsachen zu bewegen. Die Polizei warnt regelmäßig vor solchen Masche und rät zu besonderer Vorsicht bei unerwarteten Anrufen mit dramatischen Geschichten.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen auf Hochtouren, doch bisher konnten die Täter noch nicht identifiziert werden. Die Beamten appellieren an die Bevölkerung, wachsam zu sein und verdächtige Beobachtungen sofort der Polizei zu melden. Gerade bei Übergaben von größeren Geldbeträgen oder Wertsachen sollten Angehörige oder Nachbarn eingeschaltet werden, um solche Betrugsfälle zu verhindern.

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