Tragischer Einsatzunfall: Feuerwehrmann (69) stirbt bei Fahrt zu Löscheinsatz
Feuerwehrmann stirbt bei Einsatzfahrt in Stendal

Tragischer Einsatzunfall: Feuerwehrmann (69) stirbt bei Fahrt zu Löscheinsatz

Bei einem schweren Verkehrsunfall mit einem Feuerwehrfahrzeug in der Nähe von Stendal in Sachsen-Anhalt ist ein 69-jähriger Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Der erfahrene Einsatzkraft war mit fünf weiteren Feuerwehrleuten in einem Löschfahrzeug unterwegs, als das tonnenschwere Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße abkam und auf die Seite kippte.

Unfallhergang am Montagabend

Der tragische Vorfall ereignete sich am Montagabend gegen 21.28 Uhr auf einem Feldweg neben der Bundesstraße 189. Kurz vor einer Kreuzung verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, das daraufhin ins Schleudern geriet und auf die rechte Seite kippte. Alle sechs Insassen wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von nachrückenden Rettungskräften befreit werden.

Der 69-jährige Fahrer erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er trotz sofortiger Einlieferung in ein Krankenhaus in Stendal seinen Verletzungen erlag, wie eine Polizeisprecherin gegenüber Medien bestätigte.

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Fünf weitere Feuerwehrleute verletzt

Die fünf weiteren Einsatzkräfte im Alter von 19 bis 44 Jahren wurden mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Am Löschfahrzeug entstand ein Sachschaden im mittleren sechsstelligen Bereich. Die genauen Umstände des Unfalls werden derzeit von den Ermittlungsbehörden untersucht.

Oberbürgermeister zeigt sich bestürzt

Stendals Oberbürgermeister Bastian Sieler (38) äußerte sich tief bestürzt über den tödlichen Unfall und sprach der Familie sowie den Angehörigen des Verstorbenen sein aufrichtiges Beileid aus.

„Alle unsere Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr stellen täglich ihre eigene Sicherheit zurück, um anderen Menschen zu helfen“, sagte Sieler. „Dass einer von ihnen während seines Einsatzes sein Leben lassen musste, erfüllt uns mit tiefer Trauer. Den verletzten Feuerwehrleuten wünsche ich eine rasche und vollständige Genesung.“

Der Oberbürgermeister betonte, dass die gesamte Gemeinschaft in diesen schweren Stunden zusammenstehe und die betroffenen Familien sowie die Feuerwehr nach allen Kräften unterstütze. Die Einsatzkräfte waren ursprünglich zu einem Löscheinsatz gerufen worden, benötigten dann jedoch selbst dringend Hilfe.

Ermittlungen laufen

Die Polizei untersucht derzeit die genaue Unfallursache. Es bleibt unklar, warum das Feuerwehrfahrzeug von der Fahrbahn abkam. Die Feuerwehrkollegen und die gesamte Region Stendal trauern um den erfahrenen Feuerwehrmann, der im Dienst für die Gemeinschaft sein Leben verlor.

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