Zehnter Todestag: Gedenken an ermordete Studentin Yangjie Li in Dessau
Gedenken an Yangjie Li: 10. Todestag in Dessau

Anlässlich des zehnten Todestages der ermordeten chinesischen Studentin Yangjie Li haben Dessau-Roßlauer zu einem gemeinsamen Gedenken aufgerufen. Die junge Frau war am 11. Mai 2016 in Dessau-Roßlau brutal vergewaltigt und ermordet worden. Die grausame Tat hat die gesamte Region schwer erschüttert und hinterlässt bis heute tiefe Spuren.

Gedenkveranstaltung am Tatort

Am Montag, den 11. Mai, um 18 Uhr, laden Anwohner und Unternehmer des Johannisviertels zu einer Gedenkveranstaltung in die Hausmannstraße ein. Dort, an der Erinnerungsstätte für die junge Frau, die mit weißen Rosen geschmückt ist, sollen Menschen zusammenkommen, um ihrer zu gedenken. Marianne Rossa betonte: „Die Befürchtungen, die in dem Dokumentarfilm ‚Hass.Hetze.Hoffnung‘ zum Ausdruck kamen, dass Yangjie Li nach fünf Jahren vergessen sein könnte, sind nicht zutreffend.“

Weitere Gedenkaktionen

Bereits um 17 Uhr findet auf dem Seminarplatz eine Gedenkdemonstration statt, zu der die linke Organisation Zora Dessau aufgerufen hat. Die Organisatoren erwarten eine breite Beteiligung der Bevölkerung, um ein Zeichen gegen Gewalt und für das Andenken an Yangjie Li zu setzen. Der Vater der Ermordeten erinnerte in einem schmerzerfüllten Brief an seine Tochter und schrieb: „Die Tränen hören nicht auf zu fließen.“

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Die Stadt Dessau-Roßlau und die Anwohner des Johannisviertels zeigen sich tief betroffen von dem Verbrechen, das sich vor zehn Jahren ereignete. Die Gedenkveranstaltungen sollen nicht nur an Yangjie Li erinnern, sondern auch ein Bewusstsein für die anhaltende Trauer und die Notwendigkeit schaffen, solche Taten zu verhindern. Die weißen Rosen an der Erinnerungsstätte sind ein stilles Symbol der Hoffnung und des Friedens.

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