Polizei enttarnt geheime Drogen-WG in München-Laim: Kokain, Bargeld und Waffen sichergestellt
Geheime Drogen-WG in München-Laim aufgedeckt

Polizei enttarnt geheime Drogen-WG in München-Laim: Kokain, Bargeld und Waffen sichergestellt

Die Münchner Polizei hat eine geheime Drogen-Wohnung in Laim aufgedeckt, in der zwei Italiener einen schwunghaften Drogenhandel betrieben haben sollen. Bei einer Razzia sicherten die Beamten erhebliche Mengen an Rauschgift, Bargeld und Waffen.

Drogenfahnder stoßen auf umfangreiches Lager

Zivilfahnder aus dem Altstadtrevier, der Polizeiinspektion 11, durchsuchten die Wohnung in einem Mietshaus in Laim. Dabei entdeckten sie 100 Gramm Kokain, 150 Gramm Marihuana und 150 Gramm Haschisch. Zudem fanden sie rund 25.000 Euro in drogentypischer kleiner Stückelung, die offenbar für den Handel bestimmt waren.

In unmittelbarer Nähe der Drogen lagen ein Schlagring und ein Kampfmesser bereit. Die Polizei geht davon aus, dass die Verdächtigen diese Waffen zur Verteidigung ihres Lagerbestands gegen mögliche Konkurrenz oder ungebetene Besucher einsetzen wollten.

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Zwei Italiener in Untersuchungshaft

Die beiden Verdächtigen, 39 und 44 Jahre alt, wurden widerstandslos festgenommen. Sie lebten zuvor unauffällig in der Wohnung, und die Nachbarn hatten keine Ahnung von den illegalen Aktivitäten. Bisher waren die Männer nur wegen Bagatelldelikten wie Schwarzfahren bei der Polizei aufgefallen.

Inzwischen sitzen sie in der JVA Stadelheim in Untersuchungshaft, allerdings nicht mehr gemeinsam, sondern in getrennten Zellen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des bewaffneten Drogenhandels in nicht geringer Menge.

Langjährige Haftstrafe droht

Polizeisprecher Tobias Schulz betonte die Ernsthaftigkeit der Vorwürfe: "Juristisch gesehen besteht damit der Verdacht des bewaffneten Drogenhandels in nicht geringer Menge." Den Verdächtigen droht im Fall einer Verurteilung nach § 30a Abs. 2 Nr. 2 des Betäubungsmittelgesetzes eine Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren.

Die Ermittlungen laufen weiter, während die Polizei die Sicherstellung der Beweismittel abschließt. Dieser Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Münchner Behörden, den Drogenhandel in der Stadt zu bekämpfen.

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