Gewaltausbruch in Recklinghausen: Ex-Freund schlägt Mutter und Baby, Messerattacke auf weiteren Mann
Gewalt in Recklinghausen: Ex-Freund attackiert Mutter, Baby und Mann

Gewaltausbruch in Recklinghausen: Ex-Freund schlägt Mutter und Baby, Messerattacke auf weiteren Mann

In Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen) sucht die Polizei intensiv nach einem 28-jährigen Tatverdächtigen, der nach einem blutigen Streit in einer Wohnung geflüchtet ist. Der Mann soll seine 24-jährige Ex-Partnerin geschlagen und dabei auch das gemeinsame vier Monate alte Baby verletzt haben. Zudem steht er im dringenden Verdacht, einen 50-jährigen Mann mit einem Messer lebensgefährlich attackiert zu haben. Die Ereignisse haben zu schweren Verletzungen und einer großangelegten Polizeiaktion geführt.

Mutter und Baby im Krankenhaus, Mann in Lebensgefahr

Der Vorfall ereignete sich am Montagabend in einem Mehrfamilienhaus in der Bochumer Straße in Recklinghausen. Nach ersten Ermittlungen kam es zunächst zu einem Streit zwischen dem 28-Jährigen und seiner Ex-Partnerin. Dabei soll der Mann die junge Frau gewaltsam angegriffen haben, wobei auch das vier Monate alte Säugling verletzt wurde. Mutter und Kind wurden zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, sind jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Parallel dazu eskalierte die Situation, als ein 50-jähriger Mann, der sich zur Tatzeit in der Wohnung aufhielt, in den Konflikt hineingezogen wurde.

Messerattacke führt zu schweren Verletzungen

Als die beiden Männer vor das Haus gingen, soll der 28-Jährige plötzlich zweimal mit einem Messer auf den 50-Jährigen eingestochen haben. Der Angriff führte zu schweren Verletzungen, sodass das Opfer mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik transportiert werden musste. Laut Polizeiangaben schwebte der Mann am Dienstag noch immer in Lebensgefahr und ist derzeit nicht vernehmungsfähig. Die genauen Umstände, ob der 50-Jährige schlichten wollte oder sich schützend vor Mutter und Kind stellte, sind aufgrund der laufenden Ermittlungen noch unklar.

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Polizei richtet Mordkommission ein und sucht Zeugen

Die Polizei hat für die weiteren Ermittlungen in diesem versuchten Tötungsdelikt eine Mordkommission eingerichtet. Der Tatverdächtige ist nach dem Vorfall mit einem schwarzen Audi A6 geflüchtet, und die Fahndung läuft auf Hochtouren. Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt oder zum Aufenthaltsort des 28-Jährigen machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0800 2361 111 zu melden. Die Spurensicherung hat am Tatort bereits Beweise gesichert, um den Hergang der Gewalttat genau zu rekonstruieren.

Die Polizei macht bislang keine Angaben zu einem möglichen familiären Zusammenhang zwischen dem 50-Jährigen und den anderen Beteiligten, um die Ermittlungen nicht zu gefährden. Der Vorfall unterstreicht die Dringlichkeit, Gewalt in zwischenmenschlichen Beziehungen entschlossen zu bekämpfen und Opfer angemessen zu schützen.

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