Goldbarren-Betrug in Stuttgart: Frau tauscht 100.000 Euro Gold gegen wertloses Metall
Goldbarren-Betrug: Frau tauscht 100.000 Euro Gold aus

Goldbarren-Betrug in Stuttgart: Frau tauscht 100.000 Euro Gold gegen wertloses Metall

In Stuttgart ist ein aufwendiger Betrugsfall mit Goldbarren im Wert von rund 100.000 Euro aufgeflogen. Ein 53-jähriger Mann wurde Opfer einer raffinierten Täuschung, bei der die Täterin die wertvollen Barren unbemerkt gegen wertloses Metall austauschte.

Hintergrund des Goldverkaufs

Der Geschädigte hatte die sieben Goldbarren ursprünglich auf einer Internetplattform zum Verkauf angeboten. Daraufhin meldete sich ein Interessent, der sich als potenzieller Käufer ausgab. Es wurde ein Treffen in einem Hotel in Stuttgart vereinbart, um den Handel abzuwickeln.

Ablauf des Betrugs

Am vereinbarten Termin erschien jedoch nicht der männliche Interessent, sondern eine Frau, die sich als dessen Ehefrau ausgab. Sie erklärte, zunächst Geld abheben zu müssen, um die Goldbarren zu bezahlen. Während des Gesprächs packte sie die Goldbarren in eine mitgebrachte Schachtel und versicherte dem 53-Jährigen, dass sie die Ware erst nach der Geldübergabe mitnehmen würde.

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Unbemerkt tauschte die Frau die Schachtel mit den Goldbarren gegen eine identisch aussehende Schachtel aus, die lediglich wertlose Metallscheiben enthielt. Anschließend verließ sie das Hotel unter dem Vorwand, das Geld zu holen, und kehrte nicht zurück.

Entdeckung des Betrugs

Als die Frau nicht wiederkam, öffnete der 53-Jährige die Schachtel und stellte fest, dass sich darin nur Metallscheiben befanden. Die wertvollen Goldbarren waren verschwunden. Der Mann erstattete umgehend Anzeige bei der Polizei, die nun ermittelt.

Polizeiliche Ermittlungen

Die Polizei Stuttgart bestätigte den Vorfall und warnt vor ähnlichen Betrugsmaschen im Zusammenhang mit Online-Verkäufen von Edelmetallen. Der Fall zeigt, wie wichtig Vorsicht bei Geschäften mit unbekannten Personen ist, insbesondere bei hochwertigen Gütern wie Gold. Die Ermittlungen laufen, um die Täterin und ihren mutmaßlichen Komplizen zu identifizieren.

Dieser Vorfall unterstreicht die Risiken des Online-Handels und die Notwendigkeit, Sicherheitsmaßnahmen bei wertvollen Transaktionen zu beachten.

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