Massive Störungen auf der Bahnstrecke München-Augsburg durch Graffiti-Aktion
Am Montagnachmittag kam es auf der wichtigen Bahnstrecke zwischen München und Augsburg zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, nachdem zwei Graffiti-Sprayer eine Lärmschutzwand bei Mammendorf im Landkreis Fürstenfeldbruck besprüht hatten. Die folgende Streckensperrung dauerte über eine Stunde an und hatte weitreichende Konsequenzen für den gesamten Bahnverkehr in der Region.
Zugführer beobachtet Tat und schlägt Alarm
Ein aufmerksamer Zugführer entdeckte die beiden Sprayer während ihrer illegalen Aktion und verständigte umgehend die Polizei. Die Täter hatten zu diesem Zeitpunkt bereits eine Fläche von etwa neun Quadratmetern mit Farbe beschmiert, was einen Sachschaden in Höhe von rund 1800 Euro verursachte. Nachdem die Beamten eintrafen, sperrten sie die Bahnstrecke vorsorglich ab und starteten eine umfangreiche Fahndung nach den flüchtigen Tätern, die zunächst jedoch erfolglos blieb.
Chaotische Folgen für den Bahnverkehr
Die Auswirkungen der Streckensperrung waren massiv: Insgesamt waren laut Polizeiangaben 70 Züge von den Behinderungen betroffen. Zwei Zugverbindungen mussten komplett ausfallen, während acht weitere nur teilweise verkehren konnten. Die kumulierten Verspätungen summierten sich auf beeindruckende 2622 Minuten, was den Reisenden erhebliche Unannehmlichkeiten bereitete.
Die Polizei ermittelt weiterhin intensiv wegen Sachbeschädigung und sucht nach den Verantwortlichen für das Verkehrschaos. Die Graffiti-Aktion hat nicht nur materiellen Schaden verursacht, sondern auch tausende Bahnreisende in ihrer Mobilität eingeschränkt und den reibungslosen Betrieb auf einer der wichtigsten Verkehrsadern Bayerns nachhaltig gestört.



