In Dossenheim, einer Gemeinde in Baden-Württemberg, haben drei Jugendliche im Alter von 12 bis 14 Jahren für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Sie bauten aus zwei Einkaufswagen einen provisorischen Grill, um Hähnchen zu braten. Die Polizei sprach mit ihnen ein „belehrendes Gespräch“.
Der Vorfall im Detail
Am Freitagabend stapelten die Jugendlichen zwei Einkaufswagen übereinander und entzündeten darunter Grillkohle. Auf den Gitterstäben der Wagen legten sie Hähnchenfleisch zum Grillen. Das Feuer geriet jedoch außer Kontrolle, sodass die Feuerwehr ausrücken musste, um den Brand zu löschen.
Einsichtige Jugendliche
Die Polizei traf die drei Jugendlichen am Grill an und führte ein Gespräch mit ihnen. Die Jugendlichen zeigten sich einsichtig, wie es in der Mitteilung der Polizei hieß. Ein Schaden entstand nicht, und es gab keine Verletzten.
Hintergrund und Reaktionen
Dieser Vorfall erinnert an andere gefährliche Grillaktionen in der Vergangenheit. In Heilbronn beispielsweise heizte ein Mann seine Wohnung mit einem Holzkohlegrill und verletzte dabei sechs Personen. In einem anderen Fall in Baden-Württemberg brannte erst der Grill und dann der Garten. Die Polizei warnt daher immer wieder vor den Risiken von Grillfeuern, insbesondere in der Nähe von brennbaren Materialien.
Die Jugendlichen aus Dossenheim kamen mit einem blauen Auge davon, da sie Glück hatten, dass kein größerer Schaden entstand. Die Feuerwehr löschte das Feuer schnell und verhinderte Schlimmeres.



