Hund beißt Polizist in Neu Wulmstorf und wird erschossen
Hund beißt Polizist und wird erschossen

Ein scheinbar routinemäßiger Einsatz in Neu Wulmstorf im Landkreis Harburg endete am Mittwochvormittag dramatisch: Ein Pitbull griff einen Polizisten an und wurde daraufhin von zwei Beamten erschossen. Der angegriffene Polizist erlitt eine Bissverletzung an der Hand und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Einsatz wegen Körperverletzung

Die Polizei war gegen 10 Uhr zu einer wechselseitigen Körperverletzung in ein Mehrfamilienhaus in der niedersächsischen Gemeinde nahe Hamburg gerufen worden. Als die drei Beamten am Einsatzort eintrafen, lief ihnen der Pitbull aus einer offen stehenden Haustür entgegen und biss sofort einen der Polizisten in die Hand.

Schüsse auf den Hund

Zwei der drei Polizisten zogen daraufhin ihre Dienstwaffen und schossen auf das Tier. Der Hund wurde tödlich getroffen. Bei dem Schusswechsel stürzte einer der beiden schussschießenden Beamten und verletzte sich ebenfalls. Auch er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

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Die 30-jährige Frau, die in den ursprünglichen Streit verwickelt war, erlitt leichte Verletzungen und wurde ebenfalls medizinisch versorgt. Gegen sie und den 36-jährigen Hundehalter wurde ein Strafverfahren wegen wechselseitiger Körperverletzung eingeleitet.

Ermittlungen gegen Hundehalter

Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob der 36-Jährige für den Angriff des Hundes verantwortlich gemacht werden kann. Es wird untersucht, ob der Halter seine Aufsichtspflicht verletzt hat und ob der Hund als gefährlich eingestuft werden muss. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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