Iran erwägt Kamikaze-Delfine in der Straße von Hormus
Iran plant Kamikaze-Delfin-Einsatz?

Einem Bericht von US-Medien zufolge erwägt der Iran den Einsatz von sogenannten Kamikaze-Delfinen in der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Die Tiere sollen demnach dazu trainiert werden, feindliche Schiffe oder Taucher anzugreifen. Doch was ist dran an dieser Meldung?

Hintergrund des Berichts

Die Quelle der Informationen stammt von US-amerikanischen Nachrichtendiensten und Militärexperten. Demnach soll das iranische Militär bereits seit einiger Zeit an einem Programm zur militärischen Nutzung von Delfinen arbeiten. Diese Tiere könnten mit Sprengsätzen ausgestattet werden, um als lebende Waffen gegen Schiffe oder Unterwasserziele eingesetzt zu werden.

Historische Beispiele

Der Einsatz von Delfinen im Militär ist nicht neu. Bereits während des Kalten Krieges experimentierten die USA und die Sowjetunion mit derartigen Programmen. Die US-Marine nutzte Delfine unter anderem zur Minensuche und zum Schutz von Häfen. Der Iran könnte nun ähnliche Techniken anwenden, um seine militärische Präsenz in der Region zu stärken.

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Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt. Etwa ein Fünftel des weltweiten Öltransports passiert diese Meerenge. Ein militärischer Konflikt in dieser Region hätte weitreichende Folgen für die globale Wirtschaft.

Reaktionen und Bewertungen

Experten äußern sich skeptisch über die tatsächliche Effektivität von Kamikaze-Delfinen. Die Tiere seien schwer zu kontrollieren und könnten auch eigene Truppen gefährden. Zudem sei der ethische Aspekt solcher Einsätze höchst umstritten. Tierschutzorganisationen haben bereits Protest angekündigt, sollte der Iran tatsächlich Delfine als Waffen einsetzen.

Die iranische Regierung hat sich bislang nicht offiziell zu den Berichten geäußert. Es bleibt abzuwarten, ob es sich um eine gezielte Desinformationskampagne handelt oder tatsächlich konkrete Pläne existieren.

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