Secret Service: Leibwächter von Jill Biden schießt sich versehentlich ins Bein
Jill Bidens Leibwächter schießt sich ins Bein

Tragischer Unfall im Sicherheitsteam der ehemaligen First Lady

Im Umfeld der ehemaligen US-First-Lady Jill Biden (74) hat sich ein bedauerlicher Vorfall ereignet. Ein Personenschützer des Secret Service, der zur Eskorte der Politikerin am internationalen Flughafen von Philadelphia gehörte, verletzte sich am Freitagmorgen versehentlich selbst durch einen Schuss ins Bein.

Vorfall in zivilem Fahrzeug

Laut offiziellen Angaben des Secret Service befand sich der Agent gegen 8.30 Uhr in einem zivilen Chevrolet SUV, als sich die Schussabgabe ereignete. Der Sprecher der Behörde, Nate Herring, bestätigte gegenüber Medien, dass es sich um eine "fahrlässige Schussabgabe" handelte, die beim Umgang mit der Dienstwaffe passierte.

Der verletzte Leibwächter erlitt eine nicht lebensbedrohliche Verletzung und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand wird als stabil beschrieben. Die Einsatzkräfte vor Ort leisteten sofort medizinische Hilfe, wofür der Secret Service-Sprecher ausdrücklich dankte.

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Jill Biden unbeeinträchtigt

Die ehemalige First Lady, die von 2021 bis 2025 während der Amtszeit ihres Mannes Joe Biden (83) als US-Präsidentin an seiner Seite stand, befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht in unmittelbarer Nähe. "Die Bewegungsfreiheit der zu schützenden Person wurde nicht beeinträchtigt, und sie war zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht anwesend", wurde Herring in der "New York Post" zitiert.

Jill Biden habe von dem Unfall offenbar nichts mitbekommen und ihre geplanten Aktivitäten konnten ohne Einschränkungen fortgesetzt werden. Der Secret Service betonte, dass die Sicherheit der Schutzperson zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen sei.

Ermittlungen eingeleitet

Die Behörde kündigte an, die genauen Umstände des Vorfalls gründlich zu untersuchen. Solche Vorfälle sind im Secret Service, der für den Schutz hochrangiger Politiker und deren Familien zuständig ist, äußerst selten und werden mit besonderer Sorgfalt aufgearbeitet.

Der Vorfall wirft Fragen nach den Sicherheitsprotokollen und der Waffenhandhabung innerhalb der Eliteeinheit auf, die normalerweise für ihre Professionalität und Disziplin bekannt ist. Die Untersuchung soll klären, wie es zu der fahrlässigen Schussabgabe kommen konnte und ob möglicherweise Schulungs- oder Verfahrenslücken bestehen.

Der Secret Service, der seit seiner Gründung im Jahr 1865 für den Schutz amerikanischer Präsidenten und ihrer Familien verantwortlich ist, hat in seiner langen Geschichte nur wenige vergleichbare Vorfälle zu verzeichnen. Die Behörde wird die Ergebnisse ihrer internen Untersuchung voraussichtlich in den kommenden Wochen veröffentlichen.

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