Krypto-Betrug in Brandenburg: Mann verliert sechsstellige Summe durch falsche Assistentin
Krypto-Betrug: Mann verliert sechsstellige Summe in Brandenburg

Krypto-Betrug in Brandenburg: Mann verliert sechsstellige Summe durch falsche Assistentin

Ein 41-jähriger Mann aus Oberkrämer im Landkreis Oberhavel ist Opfer eines schweren Kryptowährungsbetrugs geworden und hat dabei eine sechsstellige Geldsumme verloren. Laut Polizeiangaben begann der Betrug bereits im Dezember, als der Mann Mitglied eines Gruppenchats auf einer Messenger-Plattform wurde.

Betrugsmasche über mehrere Monate

Über einen Zeitraum von mehreren Monaten wurde der Mann systematisch in die Falle gelockt. In dem Chat gab sich eine Person als persönliche Assistentin aus und riet dem 41-Jährigen dringend dazu, sein Geld in Kryptowährung anzulegen. Die angebliche Expertin versprach offenbar lukrative Gewinne und übte psychologischen Druck aus.

Der Mann folgte schließlich den Anweisungen und überwies eine Summe im unteren sechsstelligen Bereich an eine angeblich seriöse Trading-Plattform. Erst im Nachhinein erkannte der Geschädigte selbst, dass er einem Betrug zum Opfer gefallen war. Die Polizei bestätigte, dass sich das Geld nicht mehr zurückholen lässt – es ist endgültig verloren.

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Polizei warnt vor Online-Betrügern

Die Brandenburger Polizei nutzt den Vorfall für eine deutliche Warnung an alle Bürgerinnen und Bürger. „Ungewöhnlich hohe Gewinnversprechen sollten Sie immer misstrauisch machen“, betonten die Ermittler. Besonders im Zusammenhang mit Online-Handel und Kryptowährungen sei größte Vorsicht geboten.

Die Behörden geben konkrete Sicherheitstipps:

  • Informieren Sie sich gründlich über Trading-Plattformen, bevor Sie Geld überweisen
  • Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen – seriöse Anlagen erlauben Bedenkzeit
  • Seien Sie skeptisch bei unbekannten Kontakten in Messenger-Diensten
  • Prüfen Sie die Seriosität angeblicher Finanzberater genau

Der Fall aus Oberkrämer zeigt exemplarisch, wie professionell Betrüger im Digitalzeitalter vorgehen. Die falsche Assistentin nutzte gezielt das Vertrauen in scheinbar kompetente Beratung aus, um an das große Geld des 41-Jährigen zu gelangen. Die Polizei ermittelt weiter, doch die Chancen auf Rückerstattung gelten als äußerst gering.

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