Grausiger Fund in Rostocker Waldstück
Ein Spaziergänger hat am Samstagabend in einem Waldstück in der Rostocker Südstadt einen schockierenden Fund gemacht. Zwischen Sperrmüll und Bäumen entdeckte er eine Leiche, die in einer gelben Kiste lag, die zu einer Art Schubkarre umgebaut worden war. Die Polizei und Staatsanwaltschaft Rostock haben umgehend Ermittlungen aufgenommen.
Details zum makabren Fund
Laut Harald Nowack, Sprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft, war der Leichnam nicht nur in der umgebauten Schubkarre platziert, sondern zusätzlich in eine Art Sack oder Plane eingewickelt. „Die Identität und auch das Geschlecht der Person sind noch völlig unklar“, erklärte Nowack. Die Leiche wurde in diesem Zustand der Rechtsmedizin übergeben, wo eine Obduktion zeitnah erfolgen soll.
Die Ermittler gehen aufgrund der ungewöhnlichen Auffindesituation von einem Tötungsdelikt aus. „Ob sich dies bewahrheiten wird, muss man den weiteren Ermittlungen vorbehalten“, so Nowack weiter. Die Polizei hat die Stelle abgesperrt und durchsucht das Areal gründlich nach weiteren Spuren.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Staatsanwaltschaft Rostock hat die Ermittlungen übernommen und arbeitet eng mit der Kriminalpolizei zusammen. Erste neue Erkenntnisse werden bereits Anfang der kommenden Woche erwartet. Die Obduktion soll klären, wie die Person zu Tode kam und möglicherweise erste Hinweise auf die Identität liefern.
Die ungewöhnliche Art der Verbergung – eine in eine Schubkarre umgebaute Kiste – wirft viele Fragen auf und deutet auf eine gezielte Handlung hin. Die Ermittler prüfen alle denkbaren Szenarien, von einem Verbrechen bis zu einem unglücklichen Unfall, wobei die aktuelle Beweislage stark auf ein Tötungsdelikt hindeutet.
Die Polizei bittet Zeugen, die in der Gegend der Rostocker Südstadt am Samstagabend etwas Verdächtiges beobachtet haben könnten, sich zu melden. Jeder noch so kleine Hinweis könnte für die Aufklärung des Falls entscheidend sein.



