Leipzig: Sperrungen nach Fund im Elsterflutbecken – Entwarnung nach Prüfung
Ein verdächtiger Fund im Elsterflutbecken in Leipzig hat am Dienstag für erhebliche Sperrungen und Umleitungen gesorgt. Die Entdeckung einer Anomalie im Wasser unterhalb der Zeppelinbrücke löste zunächst Besorgnis aus, doch nach eingehenden Untersuchungen konnte Entwarnung gegeben werden. Die Stadt Leipzig teilte mit, dass sich der Verdacht auf ein mögliches Kampfmittel nicht bestätigte. Stattdessen handelte es sich bei dem Fund um eine alte Straßenbahnschiene, die während Bauarbeiten an der Brücke entdeckt wurde.
Sperrkreis und Verkehrsbeeinträchtigungen
Am Morgen wurde rund um die Fundstelle ein 100 Meter großer Sperrkreis eingerichtet, der mehrere Bereiche betraf. Dazu gehörten die Zeppelinbrücke, das Elsterflutbecken, der Palmengarten und der Grünstreifen am Cottaweg. Fuß- und Radwege wurden gesperrt, und die Haltestelle Sportforum Süd wurde vorübergehend nicht bedient. Mehrere Straßenbahnlinien der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) mussten umgeleitet werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte.
Entwarnung und Rückkehr zur Normalität
Am Nachmittag wurde der Sperrkreis nach Abschluss der Untersuchungen aufgehoben. Seitdem sind die Fuß- und Radwege wieder frei, und die Straßenbahnen verkehren regulär. Die Fachfirma, die den Fund geprüft hatte, bestätigte, dass es sich nicht um ein Kampfmittel handelte. Als Kampfmittel gelten explosive Überreste aus früheren Kriegen, wie Bomben oder Granaten, die noch im Boden oder Wasser liegen können. In diesem Fall erwies sich die Anomalie jedoch als ungefährlich.
Die Bauarbeiten an der Zeppelinbrücke, bei denen die Straßenbahnschiene entdeckt wurde, werden fortgesetzt. Die Stadt Leipzig betont, dass solche Vorsichtsmaßnahmen bei verdächtigen Funden Standard sind, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Trotz der anfänglichen Unruhe blieb die Situation unter Kontrolle, und es gab keine Verletzungen oder weiteren Zwischenfälle.



