Polizeikontrolle in Göttinger Innenstadt endet mit Bissattacke und Verletzungen
Ein 26-jähriger Mann hat bei einer Personenkontrolle in der Göttinger Innenstadt einen Polizisten in den Arm gebissen und auf die Einsatzkräfte eingeschlagen. Die Polizei teilte mit, dass zwei Beamte bei dem Vorfall am Mittag verletzt wurden und danach nicht mehr einsatzfähig waren. Der polizeibekannte Täter fiel den Beamten zunächst auf, weil er in einer Waffenverbotszone sein Gesicht teilweise verdeckte und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen.
Eskalation bei Durchsuchung: Messer gefunden und erheblicher Widerstand
Als die Polizisten den Mann schließlich durchsuchten, fanden sie ein Messer bei ihm. Laut Polizeiangaben leistete der 26-Jährige daraufhin „teils erheblichen Widerstand“. Dabei biss er einen Beamten in den Arm und schlug auf die Einsatzkräfte ein. Mit Unterstützung weiterer Polizeikräfte wurde der Mann schließlich auf eine Polizeiwache gebracht.
Bodycam-Aufnahmen und Zeugenaussagen werden ausgewertet
Nachdem ihm eine Blutprobe entnommen wurde, wurde der Täter entlassen. Die Polizei gab bekannt, dass viele Zeugen den Einsatz in der Innenstadt filmten. Derzeit werten die Beamten auch die Aufnahmen der Bodycams der Polizisten aus, um den Vorfall detailliert zu rekonstruieren. Der Mann war in der Vergangenheit bereits durch Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgefallen.
Waffenverbotszone als Hintergrund des Einsatzes
Die Waffenverbotszone, in der der Vorfall stattfand, wurde Anfang Februar eingeführt. Sie dient dazu, die Sicherheit in der Innenstadt zu erhöhen. Der Fall unterstreicht die Herausforderungen, vor denen Polizeibeamte bei Kontrollen in solchen Zonen stehen können.



