Serie sexueller Belästigungen in Bayern: Mann leckt Schuhsohlen von Frauen ab
Mann leckt Schuhsohlen von Frauen ab - Bundespolizei sucht Zeugen

Serie sexueller Belästigungen in Bayern: Mann leckt Schuhsohlen von Frauen ab – Bundespolizei sucht Zeugen

Am Hauptbahnhof in Aschaffenburg hat ein bislang unbekannter Mann mehrere Frauen auf besonders ungewöhnliche Weise sexuell belästigt. Die Bundespolizei fahndet intensiv nach dem Täter und setzt dabei auf die Auswertung von Videoaufnahmen sowie auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Vier Fälle seit dem 12. Februar gemeldet

Seit dem 12. Februar 2026 sind der zuständigen Bundespolizeiinspektion in Würzburg bereits vier identische Fälle von sexueller Belästigung gemeldet worden. Alle Vorfälle ereigneten sich im Bereich des Aschaffenburger Hauptbahnhofs, wo der Täter gezielt Frauen anspricht.

Die Vorgehensweise des Mannes ist dabei laut Polizeiangaben stets dieselbe: Zunächst bittet er die Frauen, ihre Schuhe betrachten zu dürfen. Anschließend kniet er sich vor sie hin und leckt deren Schuhsohlen ab. Alle betroffenen Frauen haben diesen Ablauf übereinstimmend geschildert, was die Ermittlungen konkretisiert.

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Videoüberwachung und Zeugensuche als Ermittlungsansätze

Die Tatorte am Aschaffenburger Hauptbahnhof sind videoüberwacht, was der Bundespolizei wichtige Ermittlungsansätze bietet. Die Beamten hoffen, durch die Auswertung der Aufnahmen sowie durch Zeugenhinweise den Täter schnell identifizieren und festnehmen zu können.

Die Bundespolizei bittet ausdrücklich um Mithilfe: Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zum Täter besitzen, werden aufgefordert, sich umgehend bei der Polizei zu melden. Jeder Hinweis könnte entscheidend sein, um weitere Vorfälle zu verhindern.

Hintergrund und polizeiliche Einordnung

Sexuelle Belästigungen im öffentlichen Raum stellen ein ernstzunehmendes Delikt dar, das die Betroffenen oft nachhaltig traumatisiert. Die ungewöhnliche Methode des Schuhsohlenableckens macht diesen Fall besonders auffällig und erhöht die Dringlichkeit der Fahndung.

Die Bundespolizei betont, dass solche Taten nicht toleriert werden und mit allen verfügbaren Mitteln verfolgt werden. Die Ermittler arbeiten eng mit lokalen Behörden zusammen, um den Täterkreis einzugrenzen und präventive Maßnahmen zu verstärken.

Zeugen oder Personen mit relevanten Informationen können sich direkt an die Bundespolizeiinspektion Würzburg wenden oder den örtlichen Notruf nutzen. Die Aufklärung dieser Serie steht aktuell im Fokus der Ermittlungsbehörden.

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