Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit beantragt Freilassung aus Untersuchungshaft in Oslo
Marius Borg Høiby beantragt Freilassung aus U-Haft

Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit beantragt Freilassung aus Untersuchungshaft

Marius Borg Høiby, der 29-jährige Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, hat einen Antrag auf Freilassung aus der Untersuchungshaft gestellt. Dies berichten norwegische Medien übereinstimmend unter Berufung auf seine Verteidigerin. Høiby steht seit Februar vor Gericht in Oslo, wo er unter anderem wegen mehrfacher Vergewaltigungsvorwürfe angeklagt ist. Der Prozess, der noch bis zum 19. März läuft, hat nun eine neue Wendung genommen, da ein Gericht über die mögliche Freilassung entscheiden muss.

Hintergrund der Festnahme und Anklagepunkte

Kurz vor Beginn der Verhandlung Anfang Februar wurde Marius Borg Høiby erneut festgenommen. Die Gründe dafür waren eine mutmaßliche Körperverletzung, die Drohung mit einem Messer und der Verstoß gegen ein Kontaktverbot. Während Høiby die Vorwürfe der Körperverletzung und Drohung bestreitet, umfasst die Anklage gegen ihn insgesamt 38 Punkte. Ihm wird vorgeworfen, vier Frauen vergewaltigt und mehrere Ex-Freundinnen sowohl körperlich als auch psychisch misshandelt zu haben. Die Vergewaltigungsvorwürfe wies er zu Prozessbeginn entschieden zurück.

Die Ermittlungen gegen Høiby wurden im August 2024 ausgelöst, nach einem Vorfall in der Wohnung seiner Ex-Freundin, die auch als mutmaßliches Opfer im Verfahren gilt. Trotz gewalttätiger Vorfälle in der Beziehung hatten sich die beiden bis kurz vor Prozessbeginn regelmäßig getroffen. Anfang März kamen weitere Anklagepunkte hinzu, die das Verfahren noch komplexer machen.

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Aussagen vor Gericht und psychologische Dimension

Vor Gericht beschrieb die Ex-Freundin, eine Influencerin, zwei Gesichter von Marius Borg Høiby. "Da ist der süße Clown, der viel herumalbert und sehr lustig ist. Er war mein bester Freund, den ich wahnsinnig gern hatte", sagte sie. "Und dann war da Marius, mit dem ich nicht kommunizieren konnte, dessen Augen ganz schwarz wurden." Sie berichtete, dass sie bei dieser Veränderung große Angst bekam und nicht wusste, was als Nächstes passieren würde.

Als Høiby selbst vor Gericht das Wort ergriff, wurde deutlich, dass er sich selbst als Opfer sieht. Dies unterstreicht die psychologische Komplexität des Falls, der nicht nur strafrechtliche, sondern auch persönliche und familiäre Dimensionen aufweist. Der Ausgang des Prozesses und die Entscheidung über seine Freilassung werden mit Spannung erwartet, da sie erhebliche Auswirkungen auf das norwegische Königshaus und die öffentliche Wahrnehmung haben könnten.

Das Urteil wird voraussichtlich nach dem 19. März verkündet, doch der genaue Termin ist noch unklar. Die norwegische Öffentlichkeit und Medien verfolgen den Fall aufmerksam, insbesondere aufgrund der prominenten familiären Verbindungen von Marius Borg Høiby zur Kronprinzessin Mette-Marit.

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