Brutaler Messerangriff auf Mallorca: Deutsche Touristen attackieren Landsmann
Messerangriff auf Mallorca: Deutsche attackieren Landsmann

Brutaler Messerangriff auf Mallorca: Deutsche Touristen attackieren Landsmann

Ein deutscher Tourist ist auf der spanischen Ferieninsel Mallorca von zwei ebenfalls deutschen Angreifern bei einem brutalen Raubüberfall mit einem Messer schwer verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Dienstag an der bei Touristen äußerst beliebten Playa de Palma und endete mit einer 20 Zentimeter langen Schnittwunde beim Opfer sowie der schnellen Festnahme der Täter durch die spanische Polizei.

Aggressive Geld-Forderung eskaliert zu Messerattacke

Nach Angaben der Polizei befand sich das Opfer mit seiner Begleiterin kurz nach Mitternacht auf dem Rückweg ins Hotel, als sie von zwei Männern gestoppt wurden. Diese forderten aggressiv die Herausgabe von Bargeld. Der deutsche Tourist ging daraufhin zum Gegenangriff über und versetzte den beiden Angreifern einige Schläge. Diese Reaktion eskalierte die Situation jedoch dramatisch.

Die Täter zückten daraufhin Messer. Einer der Angreifer stach dem Opfer in den Oberkörper, während der andere ihm ins Gesicht schlug. Nachdem die Männer dem Verletzten und seiner Begleiterin das Bargeld abgenommen hatten, flohen sie vom Tatort. Das Opfer schaffte es dennoch mit seiner Begleiterin zurück zum Hotel, wo ein Rezeptionist Erste Hilfe leistete.

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Opfer lobt schnelle Polizeiarbeit nach schwerer Verletzung

Der verletzte Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, konnte dieses jedoch nach der Versorgung seiner schweren Schnittwunde wieder verlassen. Im Gespräch mit dem lokalen Fernsehsender IB3 schilderte er die dramatischen Ereignisse. Die Wunde sei ganze 20 Zentimeter lang, berichtete er. Klar habe er das Geld herausgerückt, denn er habe Familie in Deutschland und sein Leben sei schließlich wichtiger als ein paar Euro, fügte der Tourist schon wieder lachend hinzu.

Besonders lobte er den Einsatz der spanischen Polizei, die schnell zur Stelle und äußerst hilfsbereit gewesen sei. Die Beamten konnten die Täter tatsächlich kurz nach der Tat festnehmen. Bei der Durchsuchung stellte sich heraus, dass die Angreifer nicht nur das Geld des Mannes und seiner Begleiterin bei sich trugen, sondern auch Gegenstände aus anderen Überfällen.

Schwere Konsequenzen für die Täter drohen

Über die Identität der festgenommenen Deutschen wurde zunächst nichts weiter mitgeteilt. Die spanischen Behörden ermitteln nun in dem Fall. Für einen Raub mit Einsatz einer Waffe und Verletzung des Opfers können in Spanien Gefängnisstrafen von mehr als zehn Jahren verhängt werden. Der Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die Sicherheitslage in touristischen Hochburgen wie der Playa de Palma.

Die schnelle Festnahme durch die Polizei zeigt jedoch, dass die Behörden auf solche Vorfälle vorbereitet sind. Für das Opfer bleibt die schwere Verletzung, die er nur knapp überstanden hat. Seine pragmatische Einstellung – dass das Leben wichtiger sei als materieller Besitz – unterstreicht die Brutalität des Überfalls, bei dem es nur durch Glück nicht zu noch schlimmeren Folgen kam.

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