In Berlin-Moabit sind zwei junge Männer bei einem Messerangriff verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend in der Oldenburger Straße, wie die Polizei mitteilte. Ein 20-jähriger Mann geriet demnach mit einer dreiköpfigen Gruppe in einen Streit, woraufhin er aus der Gruppe heraus mit einem Messer attackiert wurde.
Hilfe durch Passanten
Ein 21-jähriger Passant eilte dem Verletzten zur Hilfe und wurde dabei ebenfalls am rechten Oberschenkel verletzt. Beide Männer wurden in ein Krankenhaus gebracht, schwebten jedoch nicht in Lebensgefahr. Die Täter flüchteten nach der Tat unerkannt.
Ermittlungen der Polizei
Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Der genaue Auslöser des Streits sowie die Identität der Täter sind noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) nutzte den Vorfall, um erneut ein grundsätzliches Trageverbot für Messer in der Öffentlichkeit zu fordern. „Denn wer eine Stichwaffe dabei hat, ist bereit sie einzusetzen“, erklärte Sprecher Benjamin Jendro. Die Diskussion um ein solches Verbot wird seit längerem geführt, insbesondere nach ähnlichen Vorfällen in der Hauptstadt.



