Mexikos Urlaubsparadies im Chaos: Kartell-Rache nach Tod von Drogenboss El Mencho
Mexiko: Kartell-Rache nach Tod von Dosenboss El Mencho

Mexikos Urlaubsparadies im Chaos: Kartell-Rache nach Tod von Drogenboss El Mencho

In Mexiko herrschen apokalyptische Zustände, nachdem der mächtigste Drogenboss des Landes, Nemesio "El Mencho" Oseguera Cervantes, bei einer Militäroperation getötet wurde. Das Jalisco-Kartell nimmt blutige Rache und stürzt das Land in eine beispiellose Gewaltwelle. Urlauber in beliebten Touristen-Hotspots wie Puerto Vallarta und Guadalajara rennen um ihr Leben, während der Flugverkehr zusammenbricht und Straßen in Flammen aufgehen.

Panik an Flughäfen: Touristen fliehen vor der Gewalt

Dramatische Videos, die in sozialen Medien kursieren, zeigen panische Menschen am Flughafen von Guadalajara. Mütter drücken ihre Kinder an sich, Väter rennen mit Taschen und Koffern durch die Türen, während andere wimmernd hinter Schaltern Schutz suchen. Die Echtheit der Aufnahmen ließ sich zunächst nicht unabhängig überprüfen, doch die Szenen wirken völlig surreal in einem Land, das für seine Urlaubsparadiese bekannt ist. Nahezu alle Flüge aus Guadalajara und Puerto Vallarta wurden gestrichen, Maschinen aus Nordamerika drehten um. Das US-Außenministerium und Kanadas Botschaft warnen ihre Bürger, Schutz zu suchen und in ihren Unterkünften zu bleiben.

Blutige Rache: Das Kartell zieht eine Spur der Verwüstung

Der Tod von El Mencho, für dessen Festnahme die USA ein Kopfgeld von 15 Millionen Dollar ausgesetzt hatten, löste eine Eskalation der Gewalt in fünf Bundesstaaten aus. Busse und Lastwagen brennen, Straßen werden mit Flammen-Barrikaden blockiert, Banken und Apotheken gehen in Flammen auf. Drei Soldaten wurden schwer verletzt, bei einem Gefängnisausbruch starben zwei Wärter. Das Kartell, berüchtigt für Angriffe mit Sprengstoff-Drohnen, kontrolliert den US-Markt in allen 50 Bundesstaaten und flutet ihn mit Fentanyl und Kokain.

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Urlaubs-Hotspots werden zu Geisterstädten

In Puerto Vallarta, einem beliebten Ziel für US-Amerikaner und Kanadier, darunter Stars wie Chris Martin und Lady Gaga, herrscht Belagerungszustand. Touristen sitzen in ihren Hotelzimmern fest, Geschäfte bleiben verrammelt, Cafés sind verlassen. Schwarzer Rauch steigt über der sonst paradiesischen Stadt auf. Alle Schulen blieben geschlossen, der Gouverneur von Jalisco wies die Einwohner an, zu Hause zu bleiben. Busse und Bahnen stehen still, das öffentliche Leben ist lahmgelegt.

Offizielle Beruhigungsversuche und anhaltende Angst

Während die Bilder der flüchtenden Menschen um die Welt gehen, versucht die Betreibergesellschaft des Flughafens Guadalajara zu beruhigen. Die Nationalgarde sei entsandt worden, aber es habe "keine Zwischenfälle" gegeben; die Szenen seien auf "Panik unter den Passagieren" zurückzuführen. Doch für die Urlauber und Einheimischen, die um ihr Leben rannten, fühlte sich das alles andere als harmlos an. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum rief zur Ruhe auf, doch die Gewalt droht, das Land noch tiefer in die Krise zu stürzen, kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Guadalajara.

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