Brutaler Mord in Virginia Beach: Vermieterin mit über 90 Messerstichen getötet
Ein besonders grausamer Mordfall hat die amerikanische Küstenstadt Virginia Beach erschüttert. Die 63-jährige Cynthia Capps wurde am 8. Oktober 2020 von ihrem Untermieter Hagen Roberts (41) mit mehr als 90 Messerstichen ermordet und anschließend in einer Werkzeugkiste im Garten versteckt. Erst nach mehr als fünfjährigem Verfahren wurde der Täter nun zu lebenslanger Haft plus fünf weiteren Jahren verurteilt.
Blutstropfen in der Küche führt zur grausamen Entdeckung
Der Ehemann von Cynthia Capps, dessen Name aus Schutzgründen nicht öffentlich gemacht wurde, entdeckte am Abend des Verbrechens zunächst nur einen einzelnen Blutstropfen auf dem Küchenboden. Nachdem seine Frau plötzlich verschwunden war, alarmierte er sofort die Polizei. Die Beamten fanden bei ihrer Durchsuchung weitere Blutspuren im Haus und konzentrierten sich schnell auf den Untermieter Hagen Roberts.
Als die Polizei die Tür zu Roberts' Zimmer aufbrach, fanden sie den damals 35-Jährigen vor, der offenbar gerade geduscht hatte. Um seine rechte Hand war ein schwarzes Tuch gewickelt, das eine Schnittwunde verbarg. Diese Verletzung sollte sich später als wichtiges Indiz erweisen.
Grausiger Fund im Garten: Werkzeugkiste mit Leiche
Im Garten des Hauses an der Green Cedar Lane entdeckten die Ermittler schließlich die Werkzeugkiste, in der die Leiche von Cynthia Capps versteckt war. Die Gerichtsmediziner stellten bei der Obduktion eine unfassbare Brutalität fest: Über 90 Messerstiche konzentrierten sich allein im Kopfbereich der Vermieterin. In ihrem Schädel steckte sogar eine abgebrochene Klingenspitze.
Die Beweislage war erdrückend: In Roberts' Zimmer fanden die Ermittler das zum Tatwerkzeug passende Klappmesser sowie blutverschmierte Kleidung in einem Mülleimer. DNA-Tests bestätigten eindeutig, dass das Blut von Cynthia Capps stammte.
Fünfjähriges Verfahren endet mit Schuldspruch
Trotz der klaren Beweise zog sich das Verfahren gegen Hagen Roberts mehr als fünf Jahre hin. Erst am 25. Februar 2026 teilte die Stadt Virginia Beach mit, dass der Prozess mit einem Schuldspruch beendet wurde. Warum der Untermieter seine Vermieterin auf so grausame Weise tötete, bleibt bis heute ungeklärt. Die Ermittler konnten kein Motiv für die brutale Tat finden.
Die Verurteilung zu lebenslanger Haft plus fünf weiteren Jahren bringt zwar juristische Gerechtigkeit, kann jedoch das Leid der Angehörigen nicht mindern. Der Fall zeigt einmal mehr, wie unvorhersehbar und brutal Gewaltverbrechen sein können, selbst in scheinbar normalen Wohnverhältnissen zwischen Vermietern und Mietern.



