Mordprozess um achtjährigen Fabian: Vater zweifelt an Schuld der Angeklagten
Mordprozess um Fabian: Vater zweifelt an Schuld

Im Mordprozess um den achtjährigen Fabian aus Rostock hat der Richter am Dienstag neue belastende Indizien präsentiert. Faserspuren und Schuhabdrücke sollen die Lebensgefährtin des Vaters mit dem Tod des Jungen in Verbindung bringen. Doch der Vater des Opfers will davon nichts hören und zweifelt weiterhin an der Schuld der Angeklagten.

Indizienkette verdichtet sich

Der Vorsitzende Richter berichtete von mehreren Spuren, die am Tatort und an der Kleidung des Kindes sichergestellt wurden. Diese stimmten mit Materialien überein, die in der Wohnung der Angeklagten gefunden wurden. Zudem wurden Schuhabdrücke gesichert, die zu einem Paar Schuhe passen, das der Beschuldigten gehört. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Fabian in der gemeinsamen Wohnung getötet wurde.

Vater zeigt sich unbeirrt

Trotz dieser Indizien erklärte der Vater des Jungen vor Gericht, dass er nicht glauben könne, dass seine Lebensgefährtin etwas mit dem Tod seines Sohnes zu tun habe. Für ihn sei die Vorstellung zu entsetzlich, dass die Frau, mit der er zusammenlebt, seinen Sohn ermordet haben könnte. Er betonte, dass es keine Anzeichen für eine Tat gegeben habe und er weiterhin von ihrer Unschuld überzeugt sei.

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Die Verteidigung der Angeklagten kündigte an, die Spurenlage durch eigene Gutachten überprüfen zu lassen. Der Prozess wird fortgesetzt. Ein Urteil wird in den kommenden Wochen erwartet.

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