Motorradfahrer (69) flüchtet vor Polizei in Neubrandenburg und stürzt nach Zickzack-Fahrt
Motorradfahrer flüchtet vor Polizei in Neubrandenburg und stürzt

Motorradfahrer (69) flüchtet vor Polizei in Neubrandenburg und stürzt nach Zickzack-Fahrt

Ein 69-jähriger Motorradfahrer hat am Montag in Neubrandenburg für einen spektakulären Polizeieinsatz gesorgt, als er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auffiel und anschließend vor den Beamten flüchtete. Die Verfolgungsjagd endete mit einem Sturz des Mannes, der sich danach uneinsichtig zeigte und sowohl die Ausweispflicht als auch eine medizinische Behandlung verweigerte.

Verfolgungsjagd mit Zickzack-Manövern

Wie die Polizei mitteilte, wurde der Mann gegen 13.30 Uhr im Bereich des Verdirings an der Bundesstraße 192 beobachtet, als er aus Richtung Penzlin mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Innenstadt unterwegs war. Die Polizisten nahmen sofort die Verfolgung auf und machten sich mit Blaulicht und Sirene bemerkbar. Der Motorradfahrer reagierte jedoch nicht auf die Aufforderung zum Anhalten, sondern flüchtete stattdessen in teils gefährlichen Zickzack-Manövern zwischen anderen Fahrzeugen hindurch.

Die Flucht führte ihn bis zur Ampelkreuzung Rostocker Straße / Brodaer Straße, wo er aufgrund einer roten Ampel zum Stehen kam. Die Polizisten nutzten diese Gelegenheit, um sich mit ihrem Fahrzeug vor den Mann zu setzen und ihn zur Kooperation aufzufordern. „Der Mann ignorierte die Beamten jedoch nicht nur, sondern legte den Gang ein und fuhr an“, berichtete die Neubrandenburger Polizeisprecherin Claudia Berndt aus dem Polizeipräsidium.

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Sturz und anschließende Weigerungshaltung

Einer der Polizisten versuchte daraufhin, den Motorradfahrer aufzuhalten, doch dieser fuhr noch ein Stück weiter, bevor er mit seinem Motorrad stürzte. Trotz des offensichtlichen Unfalls zeigte der Mann keinerlei Einsicht. Er weigerte sich zunächst, sich auszuweisen, und verhielt sich den Beamten gegenüber widerständig.

Nach dem Sturz klagte der 69-Jährige über Schmerzen im Fuß, woraufhin ein Rettungswagen alarmiert wurde. Überraschenderweise lehnte der deutsche Mann jedoch eine Behandlung vor Ort ab und blieb bei seiner ablehnenden Haltung. Die Polizei leitete umgehend Ermittlungen ein, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Polizeiliche Konsequenzen und Ermittlungen

Die Neubrandenburger Polizei betonte, dass der Vorfall ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen wird. Neben dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte werden auch Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung geprüft, insbesondere die deutlich überhöhte Geschwindigkeit und die gefährlichen Fluchtmanöver. Die Beamten zeigten sich besorgt über das rücksichtslose Verhalten des Motorradfahrers, das nicht nur ihn selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdete.

Claudia Berndt fasste die Situation zusammen: „Bei den weiteren polizeilichen Maßnahmen zeigte sich der Mann uneinsichtig und weigerte sich zunächst, sich auszuweisen.“ Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, und die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich an die Verkehrsregeln zu halten und bei Kontrollen kooperativ zu sein.

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