Motorroller im Starnberger See: Feuerwehreinsatz nach mutmaßlichem Diebstahl
Im Starnberger See hat der Fund eines Motorrollers zu einem aufwändigen Feuerwehreinsatz geführt. Das Fahrzeug lag halb auf den Ufersteinen und halb im Wasser, wie die Polizei mitteilte. Dabei hatte sich bereits ein kleiner Ölteppich gebildet, der umgehend gebunden werden musste.
Eigentümerin ermittelt: 81-jährige Frau aus Starnberg
Anhand des Kennzeichens konnte die Polizei die Eigentümerin des Rollers identifizieren: Es handelt sich um eine 81-jährige Frau aus Starnberg. Sie hatte das Fahrzeug am Donnerstag noch ordnungsgemäß und versperrt abgestellt. In der Nacht auf Freitag wurde der Roller jedoch mutmaßlich von einem Unbekannten entwendet und anschließend in den See geworfen.
Feuerwehr errichtet Ölsperren und bergt das Fahrzeug
Die alarmierten Feuerwehrkräfte bargen den Motorroller umgehend aus dem Wasser. Um eine weitere Ausbreitung des Öls zu verhindern, errichteten sie zudem Ölsperren im See. Diese Vorsichtsmaßnahmen sollen voraussichtlich für die nächsten drei Tage bestehen bleiben. Auch eine Ufersperrung wurde als Vorsichtsmaßnahme gegen eventuelle Ölrückstände eingerichtet und soll nach Abschluss der Arbeiten wieder aufgehoben werden.
Die Polizei betont, dass es bislang keine konkreten Hinweise auf den oder die Täter gibt. Der Fall wird weiterhin ermittelt, um die Umstände des Diebstahls und der Entsorgung im Starnberger See aufzuklären. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung schneller Einsätze bei Umweltverschmutzungen in sensiblen Gewässern.



