Mutter mit Baby im Arm setzt sich gegen jugendliche Smartphone-Diebin zur Wehr
Mutter mit Baby im Arm setzt sich gegen Diebin zur Wehr

Mutter mit Baby im Arm setzt sich gegen jugendliche Smartphone-Diebin zur Wehr

Eine 36-jährige Mutter aus München hat sich am Donnerstagmorgen in der U-Bahn mutig gegen ein räuberisches Duo zur Wehr gesetzt. Das Besondere an dieser Situation: Die Frau hatte während der gesamten Auseinandersetzung ihr Baby im Arm. Die beiden jugendlichen Täterinnen, eine 16-Jährige aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck und eine 14-Jährige aus München, müssen nun mit juristischen Konsequenzen rechnen.

Diebstahl in der U-Bahn: Mutter reagiert blitzschnell

Die 36-Jährige war mit der U1 in Richtung OEZ unterwegs, als sie am Hauptbahnhof von den beiden Mädchen angesprochen wurde. Kurz vor der Haltestelle Rotkreuzplatz nutzte die 16-Jährige einen unachtsamen Moment, um das Smartphone der Mutter aus dem Kinderwagen zu stehlen und es an ihre 14-jährige Komplizin weiterzugeben. Mit dem gestohlenen Mobiltelefon verließ die 14-Jährige daraufhin die U-Bahn.

Die Mutter folgte ihr jedoch umgehend auf den Bahnsteig, wo sie trotz ihres Babys im Arm eine kurze körperliche Auseinandersetzung mit der Teenagerin suchte. In diesem mutigen Akt gelang es ihr, ihr Smartphone zurückzuerobern. Anschließend stieg sie wieder in die U-Bahn zurück, in der ihr Kinderwagen stand.

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Passanten greifen ein und halten Täterinnen fest

Zwei aufmerksame Passanten beobachteten die Szene am Bahnsteig und schritten sofort ein. Sie hielten die beiden jugendlichen Diebinnen fest, bis die alarmierte Polizei eintraf. Während dieser Zeit wurden die Helfer von den Mädchen bespuckt, bedroht und beleidigt, was die Aggressivität der Situation unterstreicht.

Die 36-jährige Mutter meldete sich später bei der Polizei und erstattete offizielle Anzeige gegen die beiden Jugendlichen. Glücklicherweise blieben sowohl sie als auch ihr Baby bei der Rangelei unverletzt, was angesichts der Umstände als besonderes Glück zu werten ist.

Juristische Konsequenzen für die jugendlichen Täterinnen

Die beiden Mädchen wurden auf der Polizeiwache erkennungsdienstlich behandelt. Die 14-Jährige wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und soll am Freitag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, der über eine mögliche Haft entscheiden wird. Die 16-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einem gesetzlichen Vertreter übergeben.

Beiden Täterinnen droht nun eine Anzeige wegen räuberischen Diebstahls, was ernsthafte rechtliche Folgen nach sich ziehen kann. Dieser Vorfall zeigt nicht nur den Mut der betroffenen Mutter, sondern auch die Bedeutung von Zivilcourage im öffentlichen Raum.

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