Mysteriöse Messerattacke am Stachus: 18-Jähriger schwer verletzt – Polizei sucht Zeugen
Mysteriöse Messerattacke am Stachus: 18-Jähriger verletzt

Mysteriöse Messerattacke am Stachus: 18-Jähriger schwer verletzt – Polizei sucht Zeugen

In der Nacht zum Mittwoch, dem 18. März 2026, ereignete sich am Münchner Stachus eine rätselhafte Messerattacke, die die Kriminalpolizei vor große Herausforderungen stellt. Ein 18-jähriger Mann, der aus dem Jemen stammt und in einer Unterkunft im Landkreis Fürstenfeldbruck lebt, wurde unter ungeklärten Umständen niedergestochen und flüchtete stark blutend in den McDonald's am Karlstor, wo er um Hilfe bat.

Großeinsatz der Polizei mit 20 Streifenwagen

Die Polizei rückte umgehend mit einem massiven Aufgebot an: Insgesamt 20 Streifenwagen waren im Einsatz, nachdem die ersten Beamten eine aggressive Stimmung unter den Gästen des Fast-Food-Restaurants festgestellt hatten. Polizeisprecher Ralf Kästle bestätigte am Mittwoch: "Der 18-Jährige hat stark geblutet." Ein Notarzt versorgte den Verletzten vor Ort, bevor er in die Notaufnahme eines Krankenhauses gebracht wurde. Die Verletzungen wurden als Stich- und Schnittwunden am Oberkörper beschrieben, die laut Kästle "nicht besonders tief waren" und keine Lebensgefahr darstellten. Der junge Mann wurde ambulant behandelt und anschließend entlassen.

Viele offene Fragen: Tatort und Täter unklar

Die Hintergründe der Tat geben den Ermittlern vom Kommissariat 23 viele Rätsel auf. Das Opfer konnte bisher weder den genauen Tatort benennen noch schildern, was ihm genau zugestoßen ist. Es wird vermutet, dass der Angriff irgendwo im Bereich des Stachus stattfand, möglicherweise in der Grünanlage an der Herzog-Wilhelm-Straße oder im Stachus-Untergeschoss. Allerdings nicht am Brunnen, da dieser Bereich von einem Videoturm der Polizei überwacht wird, der seit Sommer 2025 installiert ist.

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Die Kripo wertet derzeit die Aufnahmen der Überwachungskameras im Stachus-Untergeschoss sowie im nahe gelegenen Alten Botanischen Garten aus. Bei der Tatwaffe könnte es sich laut Polizei um ein Messer oder Ähnliches handeln, doch sie wurde bisher nicht gefunden. Der 18-Jährige ist polizeilich bisher nur wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsrecht aufgefallen, was die Motive der Attacke noch undurchsichtiger macht.

Ermittlungen und Zeugenaufruf

Die Beamten ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung und hoffen, dass weitere Befragungen des Opfers Licht in den Fall bringen. Gleichzeitig sucht die Polizei dringend nach Zeugen: Wer im Zeitraum des Vorfalls im Bereich Stachus, Sonnenstraße, Schützenstraße und Bayerstraße sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, unter der Telefonnummer 089 2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Dieser Vorfall unterstreicht die Herausforderungen bei der Aufklärung von Gewalttaten in belebten städtischen Bereichen und wirft Fragen zur Sicherheit am Stachus auf, einem der bekanntesten Plätze Münchens.

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