Aufmerksame Nachbarin vereitelt Einbruch in Hamburg-Eilbek
Nachbarin vereitelt Einbruch in Hamburg-Eilbek

Eine aufmerksame Nachbarin hat in Hamburg-Eilbek einen Einbruch vereitelt. Zwei Frauen (beide 26) versuchten am helllichten Tag, eine Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus aufzubrechen. Doch die Mieterin hörte verdächtige Geräusche und wählte sofort den Notruf.

Polizei fasst Einbrecherinnen im Treppenhaus

Kurz vor 12 Uhr hörte die Bewohnerin in der Wandsbeker Chaussee ungewöhnliche Geräusche aus dem Treppenhaus. Als sie durch den Türspion blickte, sah sie zwei Frauen mit Kopftüchern, die an der Tür des Nachbarn hantierten. Ohne zu zögern griff sie zum Telefon und alarmierte die Polizei. Die Beamten waren schnell vor Ort, stürmten das Treppenhaus und drückten die Verdächtigen an die Wand. Beide Frauen wurden festgenommen, ihre Rucksäcke mit Einbruchswerkzeug sichergestellt.

Ermittlungen laufen

Die Polizei ermittelt nun, ob die Frauen Teil einer überregional agierenden Bande sind. Es gibt Hinweise, dass sie extra aus Kroatien nach Hamburg gereist sein könnten. Für die Hausbewohner bleibt vor allem Erleichterung – und ein großes Dankeschön an die aufmerksame Nachbarin. In Hamburg wurden im vergangenen Jahr 2837 Einbrüche registriert, fast acht Taten pro Tag. Die Aufklärungsquote lag bei lediglich 7,4 Prozent.

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Neuer Trend: Einbrüche mit Säure

Unabhängig von diesem Fall warnt die Polizei vor einem gefährlichen neuen Trend: Täter versuchen zunehmend, mit Säure den Schließzylinder zu zersetzen. Polizeisprecher Sören Zimbal rät: „Sollten Sie Abrinnspuren oder farbige Anhaftungen unterhalb Ihres Wohnungstürschlosses feststellen, informieren Sie bitte umgehend die Polizei! Halten Sie sich von den stark ätzenden und atemwegsreizenden Anhaftungen fern und berühren Sie diese nicht.“

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