Opfer von Liebesbetrug und Geldwäsche
Ein 57-jähriger Mann aus Perleberg ist über mehrere Monate hinweg Opfer eines perfiden Betrugs geworden. Unbekannte Täter kontaktierten ihn über soziale Medien, gaben sich als Frau aus und täuschten romantisches Interesse vor. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Mann auf diese Weise offenbar für Geldwäsche missbraucht.
Der Perleberger übergab den Tätern persönliche Daten, woraufhin mehrere Konten auf seinen Namen eröffnet wurden. Anschließend überwiesen die Unbekannten ihm einen höheren fünfstelligen Geldbetrag mit der Anweisung, das Geld auf ausländische Konten weiterzuleiten. Der Mann kam dieser Aufforderung nach, vertraute sich jedoch schließlich einem Familienmitglied an. Dieses riet ihm, umgehend Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
Ermittlungen der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun die genauen Hintergründe der Tat. Bislang ist unklar, wie viele weitere Personen möglicherweise in das Betrugsnetzwerk verwickelt sind. Die Polizei warnt eindringlich vor der Preisgabe persönlicher Daten im Internet und rät, bei ungewöhnlichen Geldtransaktionen sofort Misstrauen zu entwickeln.
Dieser Fall zeigt erneut, wie leichtgläubig Menschen auf Social Media in die Falle von Kriminellen tappen können. Die Beamten empfehlen, bei Kontaktaufnahmen durch Unbekannte stets vorsichtig zu sein und keinesfalls Geld an Dritte zu überweisen.



