Polizei ermittelt nach brutaler Attacke: Mädchen (12) von Gleichaltrigen gequält und gefilmt
Polizei ermittelt: Mädchen von Gleichaltrigen gequält und gefilmt

Polizei ermittelt nach brutaler Attacke auf 12-Jährige in Leipzig

Die Leipziger Polizei hat Ermittlungen gegen vier mutmaßliche Täterinnen im Alter von 14 und 15 Jahren aufgenommen. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Dienstag, dem 19. März 2026, mitten am Tag nach der Schule. Laut ersten Erkenntnissen der Behörden wurde eine 12-jährige Schülerin von den älteren Mädchen brutal attackiert, geschlagen und dabei mit einem Handy gefilmt.

Details der brutalen Tat

Die vier mutmaßlichen Täterinnen sollen das jüngere Mädchen gezwungen haben, auf die Knie zu gehen. Anschließend schlugen sie dem Opfer mehrfach ins Gesicht, während eine der Beteiligten die gesamte Szene mit ihrem Smartphone aufzeichnete. Das entstandene Video wurde später in sozialen Netzwerken und Messengerdiensten verbreitet, was die Ermittlungen der Polizei beschleunigte.

Die 12-Jährige musste nach der Attacke ärztlich untersucht werden. Die genauen Verletzungen sind noch nicht vollständig bekannt, doch Zeugen berichten von sichtbaren Blessuren im Gesichtsbereich. Der schockierte Vater des Mädchens äußerte sich gegenüber Medien und sprach von einem traumatischen Erlebnis für seine Tochter.

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Ermittlungen und Reaktionen

Die Leipziger Polizei bestätigte, dass intensive Ermittlungen laufen. Ein Sprecher der Behörde erklärte: „Wir nehmen diesen Vorfall äußerst ernst und verfolgen alle Hinweise. Die Verbreitung des Videos im Internet stellt eine zusätzliche Belastung für das Opfer dar.“ Die mutmaßlichen Täterinnen sind der Polizei namentlich bekannt, doch aus ermittlungstaktischen Gründen werden weitere Details vorerst nicht öffentlich gemacht.

Die Schule, die alle beteiligten Mädchen besuchen, wurde um Stellungnahme gebeten. Erste interne Gespräche mit Lehrkräften und der Schulleitung sollen bereits stattgefunden haben. Der Vater des Opfers plant nun, rechtliche Schritte einzuleiten und seine Tochter zusätzlich psychologisch betreuen zu lassen.

Hintergründe und Prävention

Experten für Jugendgewalt weisen darauf hin, dass solche Vorfälle leider keine Einzelfälle mehr darstellen. Die Kombination aus physischer Gewalt und der Verbreitung von Aufnahmen im Netz verschärft die Situation für die Opfer erheblich. In Leipzig gibt es bereits mehrere Präventionsprogramme an Schulen, die sich mit Mobbing und Cybergewalt befassen.

Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, keine weiteren Kopien des Videos zu teilen oder zu verbreiten. Zeugen des Vorfalls oder Personen mit weiteren Informationen werden gebeten, sich bei der örtlichen Polizeidienststelle zu melden. Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf die genauen Umstände der Tat, die Motive der Täterinnen und die Frage, ob es vorherige Konflikte zwischen den Mädchen gab.

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