Polizei in Celle erschießt aggressiven Hund nach schwerem Angriff
In Celle hat die Polizei einen aggressiven Hund erschossen, nachdem das Tier einen anderen Hund und dessen Besitzer schwer verletzt hatte. Der Vorfall ereignete sich am Samstagmittag, als der Hund über den Zaun seines Grundstücks sprang und einen Spaziergänger mit seinem Hund angriff.
Details zum dramatischen Vorfall
Laut ersten Ermittlungserkenntnissen der Polizei sprang der aggressive Hund über den Zaun des Grundstücks, auf dem er lebte. Anschließend griff er einen anderen Hund an, der mit seinem 65-jährigen Besitzer in der Nähe spazierte. Der angegriffene Hund wurde dabei schwer verletzt.
Der Halter des Tieres versuchte, seinen Hund zu schützen und aufzuhalten, wurde dabei jedoch ebenfalls von dem aggressiven Hund gebissen und erlitt schwere Verletzungen. Die alarmierte Polizei traf am Tatort ein, konnte das Tier aber nicht beruhigen.
Eskalation und tödlicher Schuss
Da sich der Hund auch durch die Polizeibeamten nicht beruhigen ließ, sah sich einer der Beamten gezwungen, das Tier mit seiner Dienstwaffe zu erschießen. Nach Angaben der Polizei war der Hund bereits durch frühere Beißvorfälle bekannt, was die Gefährlichkeit der Situation unterstrich.
Der angegriffene Hund wurde umgehend zu einem Tierarzt gebracht, um medizinisch versorgt zu werden. Die genauen Umstände des Vorfalls werden weiterhin von den Ermittlern aufgeklärt.
Dieser tragische Fall wirft Fragen zur Sicherheit im öffentlichen Raum und zum Umgang mit aggressiven Tieren auf. Die Polizei betont, dass der Schusswaffengebrauch eine letzte Maßnahme war, um weitere Verletzungen zu verhindern.



