Die Münchner Verkehrspolizei fahndet derzeit nach einem Mädchen und dessen Begleitperson, die nach einem Unfall an der Isar geflüchtet sind. Ein 40-jähriger Radfahrer aus dem Landkreis Mühldorf am Inn war am Donnerstagnachmittag auf dem Karl-Müller-Weg in Richtung Maximiliansbrücke unterwegs. Gegen 17:40 Uhr, kurz nach der Unterführung unterhalb der Ludwigsbrücke, kam es zu dem Vorfall.
Unfallhergang
Nach Angaben der Polizei kam dem Radler plötzlich ein unbekanntes Mädchen in die Quere. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste der 40-Jährige dem Kind und seiner Begleitperson ausweichen. Bei dem Manöver stürzte der Radfahrer und zog sich Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
Flucht vom Unfallort
Das Mädchen und sein Begleiter blieben laut Polizei zunächst am Unfallort, bis der Rettungsdienst eintraf. Dann jedoch entfernten sie sich, ohne ihre Personalien zu hinterlassen. Die Polizei ermittelt nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Es handelt sich um einen ungewöhnlichen Fall, da die Beteiligten offenbar bewusst die Flucht ergriffen.
Zeugenaufruf
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben können, insbesondere zur Identität der Begleitperson und des Kindes, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando in Verbindung zu setzen. Die Adresse lautet: Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Telefon: 089 6216-3322.
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Die Polizei hofft, durch Zeugenaussagen die Flüchtigen identifizieren zu können. Es wird vermutet, dass es sich bei dem Mädchen um ein Kind im Alter von etwa acht bis zwölf Jahren handelt. Die Begleitperson könnte ein Elternteil oder ein Verwandter sein.



