Dicker Fang für Polizei: Drogen und mutmaßliches Diebesgut bei A24-Kontrolle in Prignitz
Polizei findet Drogen und Diebesgut bei A24-Kontrolle in Prignitz

Dicker Fang für Polizei: Drogen und mutmaßliches Diebesgut bei A24-Kontrolle in Prignitz

Bei einer nächtlichen Polizeikontrolle auf der Autobahn 24 in der Prignitz ist den Beamten ein spektakulärer Fund gelungen. Am Sonntag, den 13. April 2026, überprüften Polizisten einen Fiat-Transporter mit Wohnanhänger auf dem Rastplatz Dornengrund zwischen Meyenburg und Putlitz in Fahrtrichtung Hamburg. Die Kontrolle führte zu Ermittlungen wegen zahlreicher Delikte.

Verdächtige Umstände wecken Aufmerksamkeit

Den Polizeibeamten war der Transporter mit Wohnanhänger zunächst wegen fehlender Beleuchtung am Anhänger aufgefallen. Bei näherer Betrachtung stellten sie fest, dass am Wohnanhänger kein amtliches Kennzeichen angebracht war, sondern lediglich ein Pappschild mit einer aufgemalten Buchstaben-Zahlenkombination. Diese Kombination war jedoch nicht für den mitgeführten Wohnanhänger ausgestellt worden.

Die 40-jährige Fahrerin konnte bei der Kontrolle keinen gültigen Führerschein vorweisen. Zudem zeigten die Beamten Auffälligkeiten bei der Frau, die auf den Einfluss von berauschenden Mitteln hindeuteten. Ein durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf Cannabis. Die Fahrerin gab außerdem an, keine Ausweisdokumente bei sich zu führen.

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Drogen und mutmaßliches Diebesgut entdeckt

Daraufhin durchsuchten die Polizeibeamten sowohl das Fahrzeug als auch den Wohnanhänger zur Identitätsfeststellung. Dabei machten sie mehrere Funde:

  • Ein Zentrifugenröhrchen mit einer weißen pulvrigen Substanz, das zur Einziehung beschlagnahmt wurde
  • Diversen Schmuck und Bargeld in Höhe von 545 Euro
  • Mehrere Dokumente, darunter einen Reisepass, Zulassungsbescheinigungen, Führerscheine und Ausweise von verschiedenen Personen
  • Leere Verpackungen von höherwertigen Waren wie Smartphones, Uhren, Technik und Schmuck

Die Fahrerin konnte keine Hinweise über die Herkunft dieser Gegenstände oder deren Eigentumsverhältnisse geben, sodass alle Funde sichergestellt wurden.

Gefälschte Dokumente und Fahndungshinweise

Bei der Überprüfung der aufgefundenen Dokumente stellten die Polizeibeamten fest, dass auf eine Person sowohl ein kroatischer Führerschein und Ausweis als auch ein belgischer Ausweis und Reisepass ausgestellt worden waren. Trotz gleichem Lichtbild waren unterschiedliche Vor- und Nachnamen sowie Geburtsdaten vermerkt. Diese Person war bei der Verkehrskontrolle jedoch nicht anwesend.

Im Rahmen einer Sachfahndungsabfrage konnte zudem ermittelt werden, dass ein Personalausweis und eine Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Fahrzeugschein) zur Fahndung nach Diebstahl ausgeschrieben sind. Der Wohnanhänger wurde daraufhin abgekoppelt und abgestellt.

Weitreichende Ermittlungen eingeleitet

Die Fahrerin musste sich einer Blutentnahme im Klinikum Pritzwalk unterziehen. Ihr wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Kriminalpolizei hat nun umfangreiche Ermittlungen aufgenommen, die sich auf mehrere Straftaten erstrecken:

  1. Fahren ohne Fahrerlaubnis in Verbindung mit Kennzeichenmissbrauch
  2. Fahren unter berauschenden Mitteln
  3. Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz
  4. Diebstahl und Hehlerei
  5. Urkundenfälschung

Der Fall zeigt, wie eine routinemäßige Verkehrskontrolle zu umfangreichen Ermittlungen führen kann, wenn mehrere Verdachtsmomente zusammenkommen. Die Polizei in der Prignitz bleibt wachsam und kontrolliert weiterhin intensiv den Verkehr auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung A24.

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