Polizei überwältigt geflüchteten Klinik-Patienten mit Taser auf Berliner Friedhof
Polizei setzt Taser gegen geflüchteten Klinik-Patienten ein

Die Berliner Polizei hat in Adlershof einen 30-jährigen Mann mit einem Taser überwältigt, der zuvor aus einer Klinik geflohen war. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochnachmittag auf einem Friedhof in der Friedlander Straße. Der Mann befand sich aufgrund eines psychischen Ausnahmezustandes in stationärer Behandlung und konnte die Einrichtung unerlaubt verlassen.

Einsatz auf dem Friedhof

Als die Einsatzkräfte den Flüchtigen auf dem Friedhof entdeckten, hielt dieser zwei Glasflaschen in den Händen. Trotz mehrfacher Aufforderungen der Polizei, die Flaschen abzulegen, kam der Mann den Anweisungen nicht nach. Daraufhin drohten die Beamten den Einsatz eines Tasers an und setzten diese Waffe schließlich ein, um den Mann zu überwältigen.

Widerstand bei Festnahme

Bei der Festnahme leistete der 30-Jährige erheblichen Widerstand. Dabei verletzte er eine Polizistin am Arm, die jedoch weiterhin im Dienst ist. Ein später durchgeführter Alkoholtest ergab einen Atemalkoholwert von etwa 0,8 Promille. Der Mann wurde zurück in das Krankenhaus gebracht, in dem er untergebracht war. Die genaue Art der Klinik blieb zunächst unklar.

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Ermittlungen eingeleitet

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit in psychiatrischen Einrichtungen auf und zeigt die Herausforderungen für die Polizei im Umgang mit psychisch kranken Menschen. Die Behörden prüfen nun, wie der Patient aus der Klinik entweichen konnte.

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