Berlin: Polizei setzt Taser gegen Messer-Mann in Straßenbahn ein – Verdächtiger unter Drogeneinfluss
Polizei tasert Messer-Mann in Berliner Straßenbahn

Polizei setzt Taser gegen bewaffneten Randalierer in Berliner Straßenbahn ein

Ein dramatischer Polizeieinsatz hat sich am Montagnachmittag im Berliner Ortsteil Friedrichsfelde abgespielt. Beamte mussten einen 50-jährigen Mann, der mit einem Messer in einer Straßenbahn randaliert hatte, mit einem sogenannten Distanzelektroimpulsgerät (Taser) außer Gefecht setzen. Der Verdächtige stand unter dem Einfluss von Drogen und leistete erheblichen Widerstand gegen seine Festnahme.

Aggressiver Mann bedroht Fahrgäste in haltender Tram

Gegen 15.50 Uhr ging bei der Polizei eine Alarmierung wegen eines aggressiven Mannes an der Straßenbahnhaltestelle gegenüber dem Bärenschaufenster am U-Bahnhof Tierpark ein. Zeugen berichteten, dass ein Mann mit einem Messer in der Hand in eine haltende Tram gestiegen sei. Dort soll er Fahrgäste bedroht und mit der Waffe Sitze sowie Scheiben der Bahn beschädigt haben. Die erschrockenen Fahrgäste flüchteten umgehend aus dem Fahrzeug.

Polizisten fordern Messer-Mann zur Aufgabe auf

Eingetroffene Polizeikräfte forderten den Verdächtigen mehrfach auf, das Messer fallen zu lassen und sich auf den Boden zu legen. Doch der 50-Jährige kam dieser Aufforderung nicht nach und ging stattdessen weiter mit erhobenem Messer auf die Beamten zu. Erst als die Polizisten den Einsatz eines Tasers androhten, legte sich der Mann auf den Boden – hielt das Messer jedoch weiter fest in der Hand. Einem Beamten gelang es schließlich, ihm die Waffe abzunehmen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Taser-Einsatz notwendig, um Widerstand zu brechen

Bei der anschließenden Festnahme und der notwendigen medizinischen Versorgung durch einen Notarzt leistete der Mann erheblichen Widerstand. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass der Verdächtige eine schwere Handverletzung hatte. Erst durch den gezielten Einsatz eines Tasers konnte er handlungsunfähig gemacht werden. Bei dieser Methode werden zwei an Drähten befestigte Projektile verschossen, deren Elektroschocks den Angreifer kontrollierbar machen.

Verdächtiger unter Amphetamin-Einfluss

Nach seiner Überwältigung wurde der Mann mit auf dem Rücken fixierten Händen bäuchlings auf eine Trage gebunden und in eine Klinik transportiert. Dort musste seine Handverletzung notoperiert werden. Eine toxikologische Untersuchung ergab, dass der Tatverdächtige unter Drogeneinfluss stand. Nach eigenen Angaben hatte er Amphetamine konsumiert. Laut Polizei gab es zum Glück keine weiteren Verletzten.

Mehrere Straftaten werden dem Mann vorgeworfen

Ein Polizeisprecher teilte mit: „Der 50-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts der Bedrohung, gefährlichen Körperverletzung, der Sachbeschädigung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.“ Der Vorfall zeigt erneut die Herausforderungen, vor denen Polizeikräfte bei Einsätzen mit bewaffneten und unter Drogeneinfluss stehenden Personen stehen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration