Polizei Burgenlandkreis ermittelt nach Betrugsvorfall mit reisenden Handwerkern in Weißenfels
Die Polizei im Burgenlandkreis führt derzeit Ermittlungen gegen zwei reisende Handwerker, die in Weißenfels wegen Betrugsverdachts aufgefallen sind. Nach Angaben der Beamten hatten die beiden Männer am Dienstag bei einem Hauseigentümer geklingelt und ihm Dachdeckerdienstleistungen angeboten. Der Eigentümer willigte mündlich ein, dass Arbeiten an den Dachrinnen seines Hauses durchgeführt werden sollten.
Unvereinbarte Rechnung nach Abschluss der Arbeiten
Nachdem die Arbeiten am Mittwoch abgeschlossen waren, verlangten die aus Rumänien stammenden Handwerker einen weitaus höheren Betrag, der zuvor nicht vereinbart worden war. Der Hauseigentümer fühlte sich betrogen und alarmierte umgehend die Polizei. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die herbeigerufenen Polizisten fest, dass gegen einen der beiden Rumänen ein Haftbefehl wegen einer nicht gezahlten Geldstrafe vorlag. Da der Mann den ausstehenden Betrag jedoch sofort begleichen konnte, blieb ihm die Haft erspart.
Polizei rät dringend von Haustürgeschäften ab
Wie aus dem Polizeirevier weiter mitgeteilt wurde, warnt die Polizei generell vor Haustürgeschäften und der Beauftragung fahrender Handwerker. Eigentümer sollten besonders vorsichtig sein und keine Wanderarbeiter für Dienstleistungen wie Dachdeckarbeiten engagieren, um sich vor solchen Betrugsfällen zu schützen. Die Beamten empfehlen stattdessen, auf lokale und geprüfte Handwerksbetriebe zurückzugreifen, die verbindliche schriftliche Angebote vorlegen.
Der Vorfall in Weißenfels unterstreicht die Risiken, die mit spontanen Haustürgeschäften verbunden sein können. Die Polizei im Burgenlandkreis setzt ihre Ermittlungen fort und bittet potenziell weitere Betroffene, sich zu melden. Dieser Fall dient als eindringliche Erinnerung an die Wichtigkeit von transparenten Vereinbarungen im Handwerk.



