Großaufgebot der Polizei an Berufsschule in Salzgitter
Ein umfangreicher Polizeieinsatz hat am Mittwochvormittag an einer berufsbildenden Schule in Salzgitter, Niedersachsen, stattgefunden. Auslöser war ein Hinweis auf eine möglicherweise verdächtige Person auf dem Schulgelände. Zahlreiche Polizeikräfte rückten an und durchsuchten das Areal am Hans-Böckler-Ring gründlich.
Schüler sicher evakuiert – Gebiet weiträumig abgesperrt
Als Vorsichtsmaßnahme wurde die Schule vollständig geräumt. Die Schülerinnen und Schüler wurden geordnet aus dem Gebäude geleitet und sammelten sich gemeinsam mit besorgten Eltern außerhalb der weiträumig eingerichteten Absperrungen. Die Polizei betonte, dass zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefahr für die Anwesenden bestanden habe.
Die Ermittlungen konzentrierten sich zunächst auf die Suche nach der gemeldeten verdächtigen Person. Medienberichte, wonach der Verdächtige möglicherweise eine Waffe bei sich führen könnte, wurden von den Beamten zunächst weder bestätigt noch dementiert.
Festnahme eines 15-Jährigen – Täuschend echte Attrappe im Rucksack
Am späten Nachmittag konnte die Polizei schließlich Entwarnung geben. Ein 15-jähriger Junge wurde als Verursacher des gesamten Einsatzes identifiziert und festgenommen. Der Minderjährige befindet sich nun in Polizeigewahrsam.
Bei der Durchsuchung stellte sich heraus, dass der Jugendliche in seinem Rucksack eine „täuschend echt aussehende“ Schusswaffen-Attrappe mit sich führte. Diese Attrappe hatte offenbar zu den besorgten Meldungen und dem folgenden Großeinsatz geführt.
Einsatz nach mehreren Stunden beendet
Nach der erfolgreichen Festnahme und der Sicherstellung der Attrappe beendete die Polizei ihren Einsatz am frühen Nachmittag. Die Absperrungen wurden aufgehoben, und der Schulbetrieb konnte schrittweise wieder normalisiert werden.
Die Ermittlungen zu den genauen Umständen und den Motiven des 15-Jährigen dauern an. Die Polizei Salzgitter wird in den kommenden Tagen weitere Details zu dem Vorfall mitteilen.



