Polizist bei Verkehrskontrolle in Bayern von Auto frontal erfasst - 29-Jähriger verletzt
Polizist bei Verkehrskontrolle in Bayern von Auto erfasst

Polizist bei Verkehrskontrolle in Bayern von Auto frontal erfasst

Bei einer Routine-Verkehrskontrolle im bayerischen Deggendorf ist es am Sonntagabend zu einem schweren Unfall gekommen. Ein 29-jähriger Polizist wurde dabei von einem Fahrzeug frontal angefahren und erlitt Verletzungen.

Unfallhergang bei der Kontrolle

Sechs Beamte waren auf einem beleuchteten Parkplatz in Deggendorf mit Verkehrskontrollen beschäftigt. Der verletzte Polizist hatte sich in Warnweste positioniert, um zwei nacheinander fahrende Fahrzeuge anzuhalten. Während das erste Fahrzeug ordnungsgemäß stoppte, fuhr das nachfolgende Auto den Beamten frontal an.

Der 29-jährige Polizist erlitt dabei Prellungen und Abschürfungen am gesamten Körper. Er wurde stationär in einem Krankenhaus behandelt, erlitt jedoch glücklicherweise keine schwerwiegenderen Verletzungen.

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Ermittlungen und Betreuung vor Ort

Die polizeilichen Ermittlungen deuten darauf hin, dass der 52-jährige Fahrer den Zusammenstoß nicht vorsätzlich herbeiführte. Eine absichtliche Lenkung des Fahrzeugs auf den Beamten schließt die Polizei aus. In dem Unfallfahrzeug befand sich auch ein Kind, das den Vorfall miterlebte.

Umgehend nach dem Unfall wurden psychosoziale Fachkräfte alarmiert, die sowohl die beteiligten Polizeibeamten als auch den Unfallfahrer und sein Kind vor Ort betreuten. Diese Maßnahme diente der unmittelbaren psychologischen Erstversorgung aller Beteiligten.

Der Vorfall unterstreicht die latenten Gefahren, denen Polizeibeamte bei scheinbar routinemäßigen Verkehrskontrollen ausgesetzt sind. Trotz beleuchteter Umgebung und gut sichtbarer Warnkleidung kam es zu diesem folgenschweren Zusammenstoß.

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